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Neuer Südamerika-Dienst für den Hamburger Hafen

Deutschlands größter Containerhafen wurde im Januar 2012 in den Fahrplan des „Andean“-Service von der Reederei Maersk aufgenommen. Auch der bedeutende kolumbianische Hafen Santa Marta ist neu in dem reorganisierten Südamerikadienst. An Bord gehen vor allem Früchte, insbesondere Bananen, aus Südamerika. In Hamburg lädt der Frachter Container am Fruchtterminal O’Swaldkai der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA).

2006 gegründet, wurde der „Andean“ bisher mit acht Schiffen einer durchschnittlichen Stellplatzkapazität von 2.500 TEU betrieben. Mit der Aufnahme Hamburgs und Santa Martas in den Liniendienst, werden ab 2012 auch größere Schiffseinheiten eingesetzt. Der erste Anlauf in der neuen Hafenrotation erfolgte am 21. Januar 2012 mit der JENS MAERSK, die eine Stellplatzkapazität von 2.835 TEU (20-Fuß-Standardcontainer) besitzt. Die 2001 auf der Volkswerft in Stralsund gebaute JENS MAERSK ist 216,8 Meter lang, 32,2 Meter breit und zeichnet sich besonders durch ihre über 400 Anschlüsse für Kühlcontainer (Reefer) aus. Weitere Einheiten mit bis zu 3.267 TEU und 800 Reeferanschlüssen folgen in den kommenden Wochen.

Die vollständige Rotation des Service dauert 56 Tage und bedient folgende Häfen: Hamburg, Antwerpen, Cartagena, Manzanillo (Panama), Balboa, Guayaquil, Callao, San Antonio, Callao, Balboa, Santa Marta, Rotterdam, Tilbury, Hamburg. Als einer der schnellsten Containerdienste von Hamburg nach Cartagena benötigen die Schiffe von Maersk nur 15 Tage Transitzeit.

„Wir freuen uns über den neuen Südamerika-Dienst von Maersk, der die zunehmende Bedeutung des Containerverkehrs mit diesem Fahrtgebiet unterstreicht. Bereits im letzten Jahr hat sich der seeseitige Containerumschlag zwischen Hamburg und Südamerika mit einem zweistelligen Wachstum sehr erfreulich entwickelt. Nach unseren vorläufigen Schätzungen werden wir 2011 mit den Südamerikaverkehren ein Volumen von 550.000 TEU erreicht haben“, prognostiziert Claudia Roller, Hafen Hamburg Marketing Vorstandsvorsitzende. „Dabei spielen vor allem Maschinen, Papier/Pappe, Fahrzeuge und chemische Grundstoffe im Export sowie Kaffee, Fleisch, Obst und Wein im Import eine sehr große Rolle“, ergänzt Claudia Roller.

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