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Challenge-Gruppe beendet Zusammenarbeit

Eine erfolgreiche Kooperation geht zu Ende. Die Speditionen Röhlig Logistics und Senator International stellen die gemeinsamen Luftfracht-Consolidation-Dienste am Flughafen Frankfurt/Main zum 01.02.2012 ein. Künftig gehen die Dienstleister wieder eigene Wege.

Bei Gründung der Kooperation schlossen sich 1999 sieben Luftfrachtspediteure zusammen und starteten die Challenge-Gruppe. Das Ziel: die Bündelung des Exportaufkommens aus Deutschland in die Welt. Gemeinsam konnten die mittelständisch geprägten Partner deutlich mehr Destinationen mit höherer Frequenz und besseren Raten anbieten. Zugleich behielt jedes Mitglied seine individuelle Ausrichtung. Und die Airlines hatten einen Ansprechpartner mit bedeutendem Frachtvolumen.

Über 13 Jahre bot die Challenge-Gruppe Vorteile für alle Beteiligten. Die verbliebenen Challenge-Partner Röhlig Logistics und Senator International haben ihr weltweites Netzwerk konsequent ausgebaut. „Heute sind wir aus eigener Kraft stark aufgestellt. Das Hub-System am Drehkreuz Frankfurt Rhein/Main wurde durch die Zusammenlegung der Import und Export Gateways deutlich gestärkt. Damit wurde der Grundstein für Europa Hub’s beider Unternehmen geschaffen“, sagt Jose M. Sanchez, Luftfrachtleiter von Röhlig Deutschland.

„Alles hat seine Zeit. So verbindet uns die gemeinsame Erinnerung an eine sehr erfolgreiche Partnerschaft. Und so können wir zukünftig ganz eigenständig agieren“ sagt Berndt Lindenmayer, Sprecher der Challenge-Gruppe und Geschäftsführer Senator International Spedition GmbH.

Röhlig Logistics arbeitet vom Stammsitz in Bremen mit Niederlassungen und Partnern rund um den Erdball in den Kernfeldern Luft- und Seefracht sowie Projektlogistik.

Senator International agiert vom Hauptsitz in Hamburg ähnlich global in den Bereichen Luft- und Seefracht, Verpackung, Projects, Logistics und Event Logistics. Beide Unternehmen sind inhabergeführt.

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