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DSV errichtet XXL-Kombiterminal

Der global tätige Transport- und Logistikdienstleister DSV investiert 70 Millionen Euro für ein Kombiterminal in Landskrona (Schweden). Es dient unter anderem als Umschlagpunkt für die europäischen Verkehre und Seefrachtaktivitäten. Der über 100.000 Quadratmeter große Neubau, der schon Ende 2012 den Betrieb aufnehmen soll, ist die bisher größte Einzelinvestition der DSV-Gruppe.

DSV kombiniert in Landskrona die Warehousing-Aktivitäten von DSV Solutions mit einem Umschlagterminal von DSV Road und DSV Air & Sea. „Wir erwarten von dieser Zusammenführung große Synergieeffekte für alle drei Divisionen“, sagt Brian Winther Almind, Executive Vice President, DSV Solutions Holding. „Unseren Kunden ermöglicht dieser zentrale Standort bequemes One Stop-Shopping.“

DSV Solutions sieht in der Lage des Standorts den größten Kundenvorteil: Von diesem zentralen Logistiklager für die Nordische Region sind über das Distributions-Netzwerk von DSV alle wichtigen Märkte innerhalb von 24 Stunden erreichbar.

Groß, grün und ausbaufähig

Auf einem über 600.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen im ersten Ausbauschritt 102.000 Quadratmeter Gebäude. Davon sind zirka 55.000 Quadratmeter Lagerflächen. Hinzu kommen 35.000 Quadratmeter Umschlagterminal mit über 200 Ladetoren. 12.000 Quadratmeter Büroflächen sind geplant.

Eine Vergrößerung der Hallenfläche auf dem Grundstück ist möglich. So lässt sich die Anlage um weitere 110.000 Quadratmeter Lagerflächen sowie 50.000 Quadratmeter Umschlagsterminal erweitern. Etwa 600 Mitarbeiter wird der Standort beschäftigen, 100 davon im kaufmännischen Bereich.

Die Anlage folgt einem Green House Building-Konzept: Der gesamte Lebenszyklus der Gebäude ? von der Standortwahl über die Planung, den Bau, den Betrieb, die Wartung, die Sanierung bis hin zu einem späteren Abriss ? folgt strengen Vorgaben für die Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung.

Schneller in Schweden

Die Hafenstadt Landskrona ist durch ihre Lage am Öresund ein idealer Knotenpunkt für die europäischen Kontinentalverkehre. Von der verbesserten Anbindung auf der Nord-Süd-Route profitiert auch das DSV-Geschäft in Deutschland. „Schon heute arbeiten wir bei Verkehren von und nach Nordeuropa eng mit der schwedischen Landesgesellschaft zusammen. Vom neuen schwedischen Kombiterminal werden auch unsere Kunden erheblich profitieren“, sagt Brian Ejsing, Geschäftsführer DSV Road GmbH, Willich.

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