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Hermes eröffnet in Willich sein größtes Verteilzentrum

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH (HLGD) hat gestern im Beisein von Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky im nordrhein-westfälischen Willich ihre neue Niederlassung eröffnet. Die HLGD investiert mit dem Neubau rund acht Millionen Euro in den Standort Willich und schafft zugleich sechs neue Arbeitsplätze. Nach nur sieben Monaten Bauzeit hatte die Niederlassung bereits im November 2011 – und damit pünktlich zum Weihnachtsgeschäft – erfolgreich den Betrieb aufgenommen. Dank moderner Doppelsortertechnik können hier jährlich bis zu 9,4 Millionen Sendungen im so genannten 1-Mann-Handling umgeschlagen werden.

„Der neue Standort in Willich entspricht aufgrund seiner Architektur und Ausstattung höchsten technischen, baulichen und ökologischen Anforderungen. Auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 18.000 m² ist die aktuell größte und modernste Hermes Niederlassung entstanden, in der wir jährlich über neun Millionen Pakete umschlagen werden“, erläuterte Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations der HLGD, in seiner Eröffnungsrede. Insbesondere im Zuge des anhaltenden Booms im E- und M-Commerce stellt die HLGD ihre logistische Infrastruktur auf weiter steigende Sendungsmengen ein. „Als Paketdienstleister sind wir gefordert, uns kontinuierlich den wachsenden Ansprüchen an Menge, Geschwindigkeit und Service anzupassen. Entsprechend investieren wir insgesamt 120 Millionen Euro in den Bau von 18 neuen Niederlassungen“, so Dirk Rahn. In Willich hat das Hamburger Unternehmen ca. acht Millionen Euro für das Grundstück sowie die Technik und IT in die Hand genommen. Darüber hinaus konnten sechs neue Arbeitsplätze geschaffen werden, so dass Hermes am Standort jetzt insgesamt 98 Mitarbeiter beschäftigt.

Wie bei allen Hermes Bauprojekten hatten auch in Willich ökologische Aspekte Priorität. Entsprechend wurde die Immobilie nach dem Silberstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) geplant und realisiert. Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, lobte in seiner Ansprache insbesondere die ökologische Ausrichtung des Neubaus: „Die Metropolregion Rhein-Ruhr ist eines der bevölkerungsreichsten Gebiete Deutschlands. Entsprechend hoch ist der Bedarf an logistischen Dienstleistungen. Mit steigenden Sendungsmengen und Transportaufkommen steht die Logistikranche jedoch zunehmend in der Pflicht, ökologisch zu agieren. Hermes zeigt bereits seit Mitte der 80er Jahre, dass Verkehr und Umweltschutz sich nicht ausschließen. Auch mit diesem nachhaltig konzipierten Standort, der beispielsweise über eine Photovoltaikanlage verfügt, leistet das Unternehmen einen sehr guten Beitrag zur Förderung des Umweltschutzes im Verkehr“, erklärte Horzetzky. So wurden bereits in der Planungsphase innovative Heiz-, Licht- und Dämmtechniken berücksichtigt. Die Wärmeerzeugung erfolgt klimaneutral mit Biomasse und die auf dem Hallendach installierte Solarstromanlage liefert jährlich rund 285.000 kWh Strom. Über die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz versorgt sie rund 80 Haushalte in der Umgebung. In Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) wurde der Standort zudem naturnah gestaltet ? u.a. gehören auch Nistkästen für Vögel und Fledermäuse zur Gewerbefläche.

Josef Heyes, Bürgermeister der Stadt Willich, betonte den Stellenwert des Neubaus für die Region: „Hermes ist bereits seit vielen Jahren im Raum Willich präsent. Wir freuen uns, dass das Unternehmen auch künftig auf diesen Standort setzt, der mit seinen Anbindungen an die Bundesautobahnen A 44, A 52 und A 61 sehr verkehrsgünstig liegt und für Auftraggeber und Logistikpartner optimal erreichbar ist.“

Das Zustellgebiet der Niederlassung in Willich erstreckt sich im Westen von der holländischen Grenze bis nach Ratingen im Osten und im Norden von Goch bis Pulheim im Süden. Insgesamt

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