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Flughafen gibt Gebührenrabatt für leise Frachtmaschine

Das Expressfracht-Unternehmen FedEx ersetzt am Köln Bonn Airport ab sofort ein Frachtflugzeug vom Typ MD-11 durch eine deutlich leisere Boeing 777. Die B777 verbindet vier Mal in der Woche Köln mit dem Hauptumschlagzentrum von FedEx in Memphis (USA).

„Der Einsatz der Boeing 777 durch FedEx ist ein erfreuliches Signal ? für die Umwelt, aber auch für die Anwohner des Flughafens“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Ich freue mich, dass mit FedEx zum ersten Mal ein Unternehmen eine B777 regelmäßig in Köln einsetzt.“ Der Treibstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen pro Tonne Fracht bei der B777 sind jeweils um 18 Prozent niedriger als bei der MD-11. „Hier in Köln sind wir stolz darauf, dass jetzt eines der modernsten Flugzeuge unserer Flotte zum Einsatz kommt“, sagt Antje Schütt-Fahrenkrog, Regional Vice President Operations, Zentral-/Osteuropa und Israel bei FedEx Express.

Vor allem aber unterschreiten die Lärmwerte der Boeing 777 die der MD-11 deutlich. Beim Start werden beispielsweise in Siegburg oder in Lohmar 4-5 Dezibel weniger gemessen, bei der Landung etwa 3 Dezibel. 5 Dezibel weniger entsprechen einer Halbierung der subjektiv empfundenen Lautstärke.

Erst kürzlich hatte der Flughafen einen Gebührenrabatt für die Boeing 777 angekündigt. Ein entsprechender Antrag auf Änderung der Gebührenordnung liegt dem Landesverkehrsministerium vor. Danach wird bei einem Einsatz der B777 auf die fälligen Entgelte im ersten Jahr ein Nachlass von 40 Prozent, im zweiten Jahr von 20 Prozent und im dritten Jahr von 10 Prozent gewährt. Bei sechs wöchentlichen Starts und Landungen spart eine Airline in drei Jahren rund 1 Million Euro.

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