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EU-Kommission verhängt Bußen gegen Spediteure

Die Europäische Kommission hat gestern gegen 14 international tätige Speditions- und Logistikunternehmen wegen Wettbewerbsverstößen Geldbußen von insgesamt 169 Millionen Euro verhängt. Den Unternehmen wird vorgeworfen, bei Gebühren und Zuschlägen in der Luftfracht auf mehreren Routen gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben. Es geht dabei um den Zeitraum von 2002 bis 2007.

Unter den 14 Unternehmen sind auch die BAX Global, Inc. und die Schenker AG, gegen die Bußgelder in Höhe von insgesamt 34,935 Millionen Euro verhängt worden sind. Beide Unternehmen haben bei der Aufklärung eng mit der Europäischen Kommission kooperiert. Aus diesem Grund hat die Kommission auch ein reduziertes Bußgeld gewährt.

DB Schenker Logistics hat in der Zwischenzeit ein umfangreiches Kartell-Compliance-Programm durchgeführt, das hohen internationalen Standards entspricht. Auch wurden bei Schenker personelle und organisatorische Maßnahmen getroffen. Direkt an den Verstößen beteiligte Manager haben das Unternehmen verlassen.

Das Unternehmen prüft die Entscheidung der Europäischen Kommission und wird zu gegebener Zeit über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

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