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HHLA steigert Umsatz und Gewinn

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist im Geschäftsjahr 2011 in ihren Kernmärkten überdurchschnittlich stark gewachsen und hat dabei Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert.

So nahm der Containerumschlag um 21,3 Prozent auf 7,1 Millionen Standardcontainer (TEU) zu, der Containertransport um 11,3 Prozent auf 1,9 Millionen TEU. Der Umsatz wuchs um 14,0 Prozent auf 1.217,3 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) um 7,3 Prozent auf 207,0 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter verbesserte sich um 17,1 Prozent auf 89,3 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet die HHLA einen Anstieg von Containeraufkommen, Umsatz und Ergebnis im Bereich von 5 Prozent.

„Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2011 sind wir sehr zufrieden. Wir sind in einem schwierigen Marktumfeld schneller gewachsen als unsere wichtigsten Wettbewerber und haben dabei Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert“, erklärte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters bei der Vorlage des Jahresabschlusses 2011. „Vor dem Hintergrund des Aufbaus von Terminalüberkapazitäten in den nordeuropäischen Wettbewerbshäfen, der schwierigen Situation in der Containerschifffahrt sowie des weiterhin verzögerten Fahrrinnenausbaus der Elbe ist dies eine beachtliche Leistung.“ Dabei stieg der Marktanteil der HHLA Container Terminals am Gesamtumschlag der Häfen Rotterdam, Hamburg, Antwerpen sowie der Bremischen Häfen von 17,4 Prozent im Jahr 2010 auf 19,3 Prozent im Jahr 2011.

Ihre im Verlauf des Jahres angehobene Umsatzprognose für 2011 hat die HHLA vollständig erfüllt. Angesichts des unerwartet starken Mengenwachstums und der damit verbundenen Spitzenbelastungen im Containerumschlag bei gleichzeitigen Ausbaumaßnahmen auf den Terminals ließ sich das ursprünglich angestrebte Ziel einer Verbesserung der Ergebnismarge nicht erreichen. Zu Zusatzbelastungen führte auch die noch nicht realisierte Fahrrinnenanpassung der Elbe. Die daraufhin leicht zurückgenommene Ergebnisprognose hat das Unternehmen jedoch trotz zusätzlicher Belastungen durch Wertberichtigungen mehr als erfüllt. Das Ergebnis pro Aktie des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik verbesserte sich um 20,2 Prozent auf 1,20 Euro je Aktie.

Dividendenerhöhung

Auf der Basis dieser erfreulichen Ergebnisentwicklung schlagen HHLA-Vorstand und -Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 14. Juni 2012 eine Erhöhung der Dividende vor. Dieser Vorschlag folgt der bisherigen kontinuierlichen, am Ergebnis orientierten Ausschüttungspraxis. So soll für die an der Börse gehandelten Aktien des Teilkonzerns Hafenlogistik, auf den 98 Prozent des HHLA-Umsatzes entfallen, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende in Höhe von 0,65 Euro je dividendenberechtigter Aktie aus dem Jahresüberschuss gezahlt werden. Das entspricht einer Steigerung von 18,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Ausschüttungsquote von 54,1 Prozent des Jahresüberschusses nach Anteilen anderer Gesellschafter.

Ausblick 2012

Nach dem bisherigen Jahresverlauf und aktuellen Markteinschätzungen ist für das Jahr 2012 mit einer erheblich abgeschwächten Entwicklung von Weltwirtschaft, Welthandel und Containerumschlag zu rechnen. So wird gegenwärtig für Nordeuropa ein Wachstum des Containerumschlags zwischen 1 und 2 Prozent erwartet, das Transportaufkommen in Deutschland soll 2012 um 2 bis 3 Prozent zulegen. Sollte sich der derzeitige Trend einer deutlich verlangsamten, aber unverändert aufwärts gerichteten weltwirtschaftlichen Entwicklung fortsetzen und zügig mit der Fahrrinnenanpassung der Elbe begonnen werden, rechnet die HHLA mit einem erneut überdurchschnittlichen Wachstum bei Umschlag, Transport, Umsatz und Ergebnis im Bereich von 5 Prozent. Dazu sollen auch Liniendienste aus der neuen Kooperation von CMA CGM, MSC und UASC sowie der G6 Alliance beitragen, die sich für das Serviceangebot der HHLA entschieden ha

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