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SAF-Holland: Guter Start in das neue Geschäftsjahr

SAF-Holland ist weiter auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2012 stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 216,6 Millionen Euro (Vj. 202,4). Das zu den führenden Zulieferern für die weltweite Truck- und Trailerindustrie zählende Unternehmen wuchs damit stärker als der Markt.

Auch die Ertragsseite entwickelte sich positiv: Obwohl der Ergebnisbeitrag eines im dritten Quartal 2011 wie erwartet weitestgehend ausgelaufenen Projektauftrags fehlte, erreichte das bereinigte EBIT 14,0 Millionen Euro (Vj. 14,6), was einer bereinigten EBIT-Marge von 6,5 Prozent (Vj. 7,2) entspricht. Bleibt der Vorjahresbeitrag aus dem Projektauftrag unberücksichtigt, liegt die bereinigte EBIT-Marge im Berichtsquartal rund einen Prozentpunkt über dem vergleichbaren Vorjahreswert.

„SAF-Holland ist gut in das Jahr gestartet. Unsere Erwartungen an das Umsatzwachstum im ersten Quartal wurden übertroffen und haben sich auch beim Ergebnis mehr als erfüllt“, so Detlef Borghardt, CEO der SAF-Holland. Zur Geschäftsausweitung trugen alle Geschäftsfelder und Regionen der SAF-Holland S.A. bei. Rund 52 Prozent seiner Umsätze erwirtschaftet der Konzern in Europa, 42 Prozent in Nordamerika und gut 6 Prozent in sonstigen Ländern der Welt, darunter die BRIC-Staaten.

Vorrangig aufgrund der günstigen Geschäftsentwicklung in den Kernmärkten erhöhte sich das Bruttoergebnis auf 39,1 Millionen Euro (Vj. 38,0) und entsprach damit einer Marge von 18 Prozent (Vj. 18,8). Der im Vorjahresvergleich um 0,8 Prozent niedrigere Wert resultiert unter anderem aus Materialpreissteigerungen sowie Lieferengpässen von Lieferanten in den USA. Einen Teil der Preiserhöhungen kann SAF-Holland zeitversetzt weitergeben. Zudem werden Kapazitätserweiterungen der Zulieferer die Materiallieferungen an das Unternehmen im zweiten Quartal optimieren. Deutlich verbessert hat sich das bereinigte Periodenergebnis, das im Berichtszeitraum um 20 Prozent auf 5,9 Millionen Euro (Vj. 4,9) zunahm. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 0,14 Euro (Vj. 0,22). Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich durch die Kapitalerhöhung Ende März 2011 die durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien mit 41,2 Millionen Stück (Vj. 22,3 Mio. Stück) nahezu verdoppelt hat.

Der operative Cashflow vor Ertragsteuerzahlungen belief sich auf 6,1 Millionen Euro (Vj. 10,8). Die Veränderung ergab sich insbesondere durch das größere Geschäftsvolumen sowie dadurch, dass einige Kunden ihre Zahlungen in den Dezember 2011 vorgezogen hatten. Der hieraus entstandene Einmaleffekt von rund 6,0 Millionen Euro ergab einen Anstieg im 4. Quartal 2011 und eine entsprechende Abschwächung zum Jahresbeginn 2012. Infolge des wachsenden Geschäfts und der fortgesetzten Finanzierungsoptimierung erhöhte sich das Eigenkapital der SAF-Holland auf 194,9 Millionen Euro (31. Dezember 2011: 192,2). In Relation zur gestiegenen Bilanzsumme ergibt dies eine Eigenkapitalquote von 35,3 Prozent.

Der günstige Geschäftsverlauf im ersten Quartal bestätigt SAF-Holland in den positiven Erwartungen an das Gesamtjahr. Für 2012 rechnet das Unternehmen mit einer guten Geschäftsentwicklung, die sich in 2013 fortsetzten dürfte. Diese Einschätzung setzt eine entsprechende finanz- und wirtschaftspolitische Entwicklung in Europa und Nordamerika voraus und basiert auf der Annahme, dass Ersatzinvestitionen für Spediteure und Flottenbetreiber aufgrund des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds finanzierbar sind.

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