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Koch International: Logistik und Umweltschutz gehen gemeinsame Wege

Das Unternehmen Koch International hat sich zu einer Teilnahme am Forschungsprojekt „ÖkoLogi“ entschieden. Damit bekennt sich der Logistikdienstleister mit Sitz in Osnabrück zu seiner Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Im Rahmen des Projekts erarbeitet Koch International gemeinsam mit dem Forschungsinstitut IPRI aus Stuttgart auf dem Gebiet „Umweltfreundliches Handeln“ konkrete Maßnahmen für sich und andere Unternehmen der Logistikbranche.

Wichtige Inhalte des Projekts sind die ökologieorientierte Unternehmenssteuerung bei Koch International sowie eine Strategie zur Umweltschonung auf Basis von Kennzahl-Systemen. Konkret geht es beispielsweise darum, neuste Technologien im Unternehmen einzusetzen, die Lärmbelastung in allen Bereichen zu reduzieren, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen der eingesetzten Fahrzeuge zu verringern, den Papierverbrauch zu minimieren oder den Verbrauch von Strom, Wasser, Gas und Heizöl der Immobilien zu senken.

Bereits seit Jahren fährt Koch International eine klar umweltbewusste Linie und ist seit dem Jahr 2008 im Rahmen des Gruppenzertifikates der Kooperation CargoLine nach DIN EN ISO 14001:2009 für Umweltmanagement zertifiziert. Mit dem Forschungsprojekt „ÖkoLogi“ will das Familienunternehmen seine bestehende, ökologieorientierte Strategie noch weiter vertiefen. Es gilt dabei aufzuzeigen, wie Maßnahmen zum Umweltschutz bei Logistikdienstleistern entwickelt werden können, wie diese umgesetzt, deren Zielerreichung messbar gemacht und wie ökologieorientiertes Verhalten der Mitarbeiter und Führungskräfte belohnt werden kann. Insgesamt soll dadurch mehr Transparenz in allen umweltrelevanten Abläufen entstehen sowie verbesserte Prozessketten und mehr Flexibilität gegenüber ökologieorientierten Marktanforderungen geschaffen werden.

Die erfolgreiche Umsetzung der entwickelten Maßnahmen im Projekt „ÖkoLogi“ wird durch Mitarbeiter des Forschungsinstituts IPRI alle zwei bis drei Monate vor Ort in Form von Workshops mit den Führungskräften von Koch International analysiert. Das Projekt „ÖkoLogi“ ist auf zwei Jahre angelegt und dauert bis Ende 2013. Noch in diesem Jahr soll auf Grundlage der Ergebnisse eine Umweltbilanz des Unternehmens erstellt werden.

Im Rahmen der Zusammenarbeit hat Koch International seinen Bereich Umweltmanagement neu strukturiert. Am 1. Mai 2012 übernahm Gesellschafter Peter Koch die Position des Umweltbeauftragten. Um das Umweltmanagement noch weiter voranzubringen, hat das Unternehmen zusätzlich Tanja Jettkant eingestellt, die bereits ihre Bachelorarbeit über die „Entwicklung einer Sustainability Balanced Scorecard für die Heinrich Koch GmbH & Co. KG“ verfasst hat. Vor diesem Hintergrund betreut sie bei Koch International das Projekt „ÖkoLogi“ und wird unter anderem auch die Abläufe der „grünen Logistik“ im Unternehmen weiterentwickeln.

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