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Stückgutkooperation IDS wird 30

Die erste Stückgutkooperation Deutschlands wird dreißig Jahre alt: Im Sommer 1982 gründeten elf Mittelständler in Hamburg die „Interessengemeinschaft deutscher Spediteure“ (IDS). Heute zählt IIDS mit 6.000 Beschäftigten an 43 Partnerstandorten zu Deutschlands größten Stückguttransporteuren.

„Bis heute bewährt sich das Kooperationsprinzip mit gleichberechtigten Partnern“, sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer der IDS Logistik GmbH. „Die Zusammenarbeit im Netz funktioniert verlässlich und wir gehen mit ganzer Kraft kommende Aufgaben an.“ Mit 11,6 Millionen Sendungen hat die Kooperation 2011 einen neuen Rekord erreicht. Damit ist IDS zugleich die Stückgutkooperation mit dem höchsten Transportaufkommen in Deutschland.

Für aktuelle Fragen haben die IDS-Gesellschafter in den drei Jahrzehnten immer flexibel eine Lösung gefunden: Das ursprünglich auf die alte Bundesrepublik ausgerichtete Netz wuchs schnell um junge Partner in den fünf neuen Ländern. IDS Europe als grenzüberschreitende Stückgutlösung ging mit dem wirtschaftlichen Zusammenwachsen der EU einher. Und auch die Erweiterung des europäischen Wirtschaftsraumes in Richtung Osten ist bei IDS schon seit Jahren Realität, aus dem IDS-Netz gehen inzwischen Verkehre bis nach Sankt Petersburg und Moskau.

IDS hat es geschafft, gleich zwei global tätige Logistikkonzerne mit internationalen Landverkehren als verlässliche Partner zu gewinnen: Kühne + Nagel und DSV Road sind seit Jahren Gesellschafter der Kooperation, gemeinsam mit acht Mittelständlern.

Kontinuierlich und stabil

Während sich auf dem Sammelgutmarkt in den vergangenen drei Jahrzehnten vieles veränderte, ist die Struktur stabil: „Viele IDS-Gesellschafter der ersten Stunde tragen bis heute zu unserem Erfolg bei“, erklärt Dr. Michael Bargl. „Von ihrer Erfahrung und Kenntnis der regionalen Besonderheiten profitieren alle. Unser Standortnetz ist fest geknüpft, die Partner bauen es gemeinsam weiter aus.“

Ein Zeichen für Kontinuität und Stabilität ist die anhaltend hohe Investitionsbereitschaft der Kooperationspartner. Allein in der jüngsten Dekade gingen zwölf Neubauten im IDS-Netz in Betrieb, zuletzt das Terminal der Spedition Homtrans in Kavelstorf (bei Rostock). „Darunter sind viele Depots mit Umschlagflächen zwischen 8.000 und 12.000 Quadratmetern, die eine rationelle Sammelgutabwicklung ermöglichen“, erklärt Dr. Bargl. Im gleichen Zeitraum kamen noch über ein Dutzend Erweiterungsbauten hinzu. „Und weitere Bauanträge für die nahe Zukunft laufen“, so Dr. Bargl.

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