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Hoyer knackt erstmals die Eine-Milliarde-Umsatzmarke

Der internationale Transport- und Logistikdienstleister Hoyer mit Hauptsitz in Hamburg hat im vergangenen Geschäftsjahr zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielt. 2011 ist damit das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr in der über 60-jährigen Firmengeschichte.

Im Vergleich zu 2010 bedeutet dies ein Umsatzplus von fünf Prozent auf insgesamt 1.035 Millionen Euro. Hoyer baut damit seine Position als einer der weltweit führenden Anbieter von Logistiklösungen für die Chemie- und Lebensmittelbranche weiter aus. „Diese positive Entwicklung zeigt deutlich, dass wir unsere Hausaufgaben ordentlich ? und vor allem rechtzeitig ? gemacht haben“, fasst Thomas Hoyer, Beiratsvorsitzender der Hoyer-Gruppe, das zurückliegende Geschäftsjahr zusammen.

Die höchsten Umsatzzuwächse verzeichnete das Unternehmen mit seinen europäischen Intermodal- und Straßentransporten im Chemiebereich (plus neun Prozent) sowie mit interkontinentalen Chemieverkehren (plus acht Prozent). Der Umsatz im Logistikgeschäft mit flüssigen Lebensmitteln lag mit plus sieben Prozent ebenfalls über dem durchschnittlichen Umsatzwachstum der Unternehmensgruppe. Diese Geschäftsaktivitäten machen zusammen mehr als 50 Prozent des Gruppenumsatzes aus.

Infolge einer starken Volumenausweitung der Chemie- und Lebensmittelverkehre in den Wachstumsregionen Asien, Indien und Mittlerer Osten wuchs der Umsatz der in der Business Unit Deep Sea zusammengefassten Überseeaktivitäten 2011 insgesamt um acht Prozent.

Auch die Umsatzrendite konnte auf 3,6 Prozent (Vorjahr: 2,7 Prozent) gesteigert, die Eigenkapitalquote auf nunmehr rund 40 Prozent erhöht und das interne Banken-Rating verbessert werden. Grund hierfür ist die Verbesserung der operativen Margen durch profitables Neugeschäft und Stärkung des eigenen internationalen Netzwerks. Die Kapitalinvestitionen in Höhe von 40 Millionen Euro wurden vollständig aus dem operativen Cashflow finanziert. Der darüber hinaus gehende freie Cashflow wurde zur weiteren Reduzierung der Bankverbindlichkeiten verwendet, die um 18 Millionen Euro auf 92 Millionen Euro verringert wurden.

Von zentraler Bedeutung für die positive Entwicklung des operativen Geschäfts ist die weitere Expansion in Osteuropa. Die Region ist bereits seit Anfang der 90er Jahre an das Hoyer-Netz angeschlossen. Jüngster Standort im Hoyer-Netzwerk ist das im März 2012 eröffnete Büro in St. Petersburg. Bereits kurz zuvor gründete Hoyer Tochtergesellschaften in Russland und in der Ukraine mit eigenen Büros in Moskau und Odessa. Hierdurch konnte die internationale Ausrichtung des Geschäfts weiter verstärkt werden.

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