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NFC Forum und GS1 vereinbaren Zusammenarbeit

Mit einem Letter of Intent beschließen der Verband der Mobilfunk-, Halbleiter- und Verbraucherelektronikbranche NFC Forum und das Headquarter aller GS1-Länderorganisationen mit Sitz in Brüssel die gemeinsame Verbreitung mobiler B2C-Anwendungen.

Im Fokus steht die Technologie der Near Field Communication, kurz NFC. Damit können Besitzer eines mit NFC-Chip ausgestatteten Smartphones per Funk über ein NFC-fähiges Kassenterminal bezahlen oder auch mobile Coupons sammeln und digital einlösen.

Voraussetzung für die Verbreitung von NFC und dessen Möglichkeiten sind branchenübergreifende Standards, die die Nutzung überall gleich und für den Verbraucher einfach und sicher machen. Innerhalb der Kooperation analysieren GS1 und NFC Forum Datenformate und Standards hinsichtlich einer gemeinsamen Basis. Dabei wird beispielsweise die EPC/RFID (Radiofrequenz-Identifikation) -Technologie genauso berücksichtigt wie bestehende Datenübertragungsprotokolle (XML- / EANCOM®-Standard). Darüber hinaus möchte man durch gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen alle Beteiligten dieser zukunftsfähigen Technologie involvieren ? von Mobilfunkanbietern bis Handels- wie Industrieunternehmen der Konsumgüterwirtschaft.

„Wir müssen davon ausgehen, dass das Bezahlen via NFC für den Kunden die gleiche Selbstverständlichkeit erhalten wird wie heute die EC- oder Kreditkarte. Der unaufhaltsame Einzug der Smartphones in unseren Alltag ist Ausgangspunkt dafür. Darum gilt es nun zügig, die technischen Voraussetzungen und durchgängigen Standards und Prozesse bei allen Akteuren umzusetzen. Dann wird sich NFC in der Fläche und vor allem händlerübergreifend durchsetzen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany.

„Basierend auf den NFC-Standards in Kombination mit dem GS1-Identifikationssystem eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für mobile B2C-Anwendungen“, so Miguel Angel Lopera, Präsident und CEO von GS1. „Die Zusammenarbeit zwischen GS1 und dem NFC Forum ist nicht nur eine entscheidende Voraussetzung für die Interoperabilität neuer Dienste rund um diese Technologien, sie ist darüber hinaus von entscheidender Bedeutung für die Innovationstätigkeit unserer Kunden im Bereich des Mobile Commerce.“

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