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bayernhafen und IGS bieten Direktverbindung zu Nordseehäfen

Seit Anfang Juni ist der Bayerische Untermain direkt mit der deutschen Nordseeküste verbunden. Zugbetreiber ist die IGS Intermodal Container Logistics, die bayernhafen Gruppe fungiert als Eisenbahn-Infrastrukturanbieter und – für die „letzte Meile“ vom Hauptbahnhof zum Hafen und das Rangieren ? als Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Betreiber des Terminals ist die TCA Trimodales Containerterminal Aschaffenburg. Der Ganzzug fährt zweimal pro Woche die Route von Hamburg / Bremerhaven zum bayernhafen Aschaffenburg, dann weiter zum bayernhafen Regensburg und zurück nach Hamburg / Bremerhaven.

Aschaffenburg holt die Küste her

„Mit dem Direktzug der IGS Intermodal binden wir Aschaffenburg und den gesamten Bayerischen Untermain noch besser an die deutschen Hochseehäfen an“, so Alexander Ochs, Prokurist der bayernhafen Gruppe und Geschäftsführer der TCA Trimodales Containerterminal Aschaffenburg GmbH: „Damit geht das Terminal Aschaffenburg unter neuer Führung auf Erfolgskurs auch Richtung Norden. Die neue Direktverbindung bedeutet für die verladende Wirtschaft eine planbare, zuverlässige Größe ihrer logistischen Kette. Durch diese kundennahe Dienstleistung wird das TCA Containerterminal Aschaffenburg noch attraktiver.“

Wenn sich der Standort in der maritimen Wirtschaft etabliert hat, die Nachfrage für die Relationen steigt oder weitere Terminals angebunden werden, ist die Erweiterung von zwei auf fünfmal pro Woche geplant.

Die verladende Wirtschaft der Region wurde bereits Anfang Mai bei einer Informationsveranstaltung des Seehafens Hamburg im bayernhafen Aschaffenburg über das neue Zugangebot informiert. Groß-Reedereien können das IGS-Zugsystem mit seiner Verknüpfung nach Regensburg und Nürnberg nutzen, um Leercontainer günstig über das IGS-System zu repositionieren und ein Leercontainerdepot für die Rhein-Main-Region aufzubauen.

„Im globalen Wirtschaftsleben steht Logistik heute für intelligentes Handeln in vernetzten Strukturen“, sagt Bernd Trepte, Geschäftsführer der IGS Intermodal Container Logistics GmbH: „Internationale Märkte wachsen zusammen und der globale Austausch von Waren und Informationen benötigt immer dynamischere Logistik-Lösungen. Der Überseecontainer ist dabei das wichtigste Glied in der globalen Supply Chain. Mit der neuen Direktverbindung zwischen Aschaffenburg und den Nordseehäfen optimieren wir die logistischen Abläufe für die verladende Wirtschaft am gesamten Bayerischen Untermain.“

Alexander Ochs: „Auf Basis unserer Marktpotentialanalyse und auf Wunsch von Reedereien und Spediteuren haben wir diese strategische Schienenverbindung zusammen mit IGS Intermodal entwickelt. Wie schon in Nürnberg für die Direktverbindung nach Rotterdam mit der TX Logistik treten wir hier als Stimulierer auf, schaffen Synergien und stärken die Standortattraktivität. Auf Basis von Marktpotentialanalysen werden wir weitere Relationen mit Kooperationspartnern vorbereiten.“

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