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DPD baut Partnerschaft mit PostNord aus

Die dänische Post und DPD bündeln in der Paketverteilung in Dänemark ihre Kräfte. Dazu werden in dieser Woche die Paketnetze von DPD Danmark A/S und Post Danmark A/S zu einem Transportnetz vereinigt. „Mit dieser Zusammenarbeit können wir unsere Marktposition im wichtigen und wachstumsstarken nordeuropäischen Paketmarkt sichern und ausbauen“, sagt Arnold Schroven, CEO von DPD.

Die nationale Paketverteilung läuft künftig über die bisherigen Distributionszentren der dänischen Post sowie über die hochmodernen Paketzentren in Brøndby und Taulov. Das bisherige DPD Depot in Kolding soll künftig vor allem als zentrales Transitzentrum für den wachsenden Markt der internationalen Paketsendungen genutzt werden. Den Kunden steht weiterhin die komplette Bandbreite der DPD Produkte zur Verfügung.

„Wir kombinieren beide Systeme, schaffen einen einheitlichen Produktionsprozess und bündeln unsere Paketmengen“, erläutert Carsten Dalbo, Chef von Post Danmark Logistik. „Dadurch erzielen wir Größenvorteile, lasten Depots und Fahrzeuge besser aus, senken Kosten und verringern nicht zuletzt unseren CO2-Fußabdruck.“

Die Mitarbeiter der Depots von DPD Danmark wurden von Post Danmark übernommen. Um die Bekanntheit beider Marken zu nutzen, werden Fahrzeuge in dem gemeinsamen Netz bis auf Weiteres das Logo von DPD oder das von Post Danmark tragen.

Hintergrund der Veränderungen, durch die das DPD Netz in Skandinavien weiter gestärkt wird, ist die Fusion der beiden Postgesellschaften Dänemarks und Schwedens unter dem Dach der Holding PostNord. Ursprünglich war die schwedische Post Partner von DPD für ganz Skandinavien. Sie hat den DPD Service in den verschiedenen Ländern operativ über eigene Tochtergesellschaften sichergestellt. Durch die Fusion mit der dänischen Post konnten nach gründlicher Vorbereitung jetzt die bisher selbständigen Paketnetze DPD Danmark A/S und Post Danmark A/S zusammengefügt werden.

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