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Bilstein baut Logistik-Kapazitäten aus

Bedingt durch hervorragende Wachstumszahlen sowie durch den Zukauf des britischen Unternehmens Automotive Distributors Ltd (ADL) koreanische und US-amerikanische Fahrzeugtypen, vervielfacht die Ferdinand Bilstein GmbH + Co. KG die Lagerkapazitäten seines Logistikzentrums in Ennepetal.

Den Auftrag für die Planung und Realisierung erhielt auch diesmal wieder der Parksteiner Systemintegrator Witron Logistik + Informatik GmbH. Witron war bereits als Generalunternehmer für die gesamtverantwortliche Umsetzung des bestehenden Logistikzentrums zuständig, welches von febi bilstein seit 2008 produktiv genutzt wird.

„Aufgrund stark angestiegener Verkaufsvolumina und bedingt durch die erfolgreiche Expansion in weitere Länder und Marktsegmente benötigen wir bereits heute die zusätzlichen Logistik-Ressourcen, welche gemäß der Planung des bestehenden Verteilzentrums eigentlich erst 2015 erreicht werden sollten“, so febi-Logistikleiter Frank Boecker. „Basierend auf den sehr guten Erfahrungen, die wir mit den Witron-Kommissioniersystemen OPS (Order Picking System) und MPS (Module Picking System) hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Leistung, Qualität, Flexibilität und Ergonomie gemacht haben, war bei uns die Entscheidung schnell getroffen, auch für die zukünftige Erweiterung auf die Vorteile dieser Lösungen zu setzen“.

Um alle Kunden national und international aus einem breiten und permanent wachsenden Produktspektrum von derzeit fast 36.000 verschiedenen Artikeln weiterhin auf höchstem Niveau zu versorgen, wird die Anlage in Ennepetal auf zukünftige Anforderungen von bis zu 105.000 verschiedenen Artikeln ausgerichtet.

Das Behälterkommissioniersystem OPS wächst um 16 Kommissionierplätze (gesamt 26) sowie um 9 weitere Lagergassen (gesamt 19) und 90.000 Stellplätzen (gesamt 190.000). Das MPS-System zur automatisierten Lagerung und Kommissionierung von schweren und sperrigen Teilen erhält 8 zusätzlich Kommissionierplätze (gesamt 20) sowie 4 neue Lagergassen (gesamt 11) und 22.200 Palettenstellplätzen (gesamt 61.500). Auch die „Automatisierte Produktpackerei“ wird um 6 Arbeitsplätze (gesamt 21) vergrößert.

Neu ist ein 4-gassiges automatisches, ca. 28 m hohes Versandhochregallager mit 10.250 Palettenstellplätzen, was die zeitnahe und tourenbezogene Bereitstellung der Auftragspaletten im Auslieferbereich optimiert. Da die Paletten bisher konventionell in einem manuellen Lagerbereich gepuffert wurden, konnte durch die Automatisierung ebenso Platz für zusätzliche Logistikflächen geschaffen werden. Darüber hinaus wird der Versandpuffer auch für die Lagerung und Versorgung der Produktpackerei mit Verpackungsmaterial genutzt, wodurch weiteres Optimierungspotential in der Materialbereitstellung generiert wird. Durch diese Maßnahme wird das MPS-Palettenhochregallager entlastet und die Performance der MPS-Zonen erhöht.

Die Erweiterung während des laufenden Betriebes erfolgt in zwei Schritten. Zunächst geht im Oktober 2012 das MPS-Modul in Betrieb. Anfang 2014 folgen die neuen OPS-Bereiche und das Versandlager.

„Durch die Investition in das neue Lager wird die internationale Position von febi gestärkt und die Attraktivität für Kunden und Partner erhöht. Es ist weiterhin ein wichtiges Standbein für die Erschließung neuer Märkte, die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und somit auch zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region“, erklärt Frank Boecker.

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