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KEP auf kontinuierlichem Wachstumskurs

Die Kurier-, Express- und Paket- (KEP-) Branche in Deutschland befindet sich weiterhin auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad mit deutlichen Zuwächsen. Ab dem Jahr 2012 erwarten die Unternehmen ein weiteres Wachstum der Sendungen insgesamt um durchschnittlich 3,2 Prozent pro Jahr auf etwa 2,9 Milliarden Sendungen bis zum Jahr 2016. (2011: 2,5 Milliarden Sendungen)

Das dynamische Wachstum des KEP-Marktes übertrifft damit die Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft. Die Unternehmen erwarten für das laufende Jahr einen Zuwachs auf knapp 2,6 Milliarden Sendungen. Das geht aus einer aktuellen Marktstudie hervor, die der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK) heute in Berlin veröffentlicht hat.

„Unsere Branche ist weiterhin eine entscheidende Größe für die deutsche Volkswirtschaft“, stellt Biek-Präsident Gunnar Uldall fest. „Die überaus positiven Unternehmenszahlen und Prognosen für die kommenden Jahre lassen eine erfreuliche Entwicklung erkennen. KEP-Wachstum heißt Wirtschaftswachstum allgemein.“ Die KEP-Branche ist Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft.

Einige Kernergebnisse im Überblick:

Die Anzahl der Sendungen wuchs 2011 um 6 Prozent auf 2,5 Milliarden. Der Gesamtumsatz im KEP-Markt stieg 2011 um 6,3 Prozent auf 14,98 Milliarden Euro. Im Jahr 2011 waren 188.000 Personen bei den KEP-Diensten direkt beschäftigt. Das ist ein Zuwachs von 2.800 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr. Seit 1995 wächst der KEP-Markt doppelt so schnell wie die Gesamtwirtschaft. Ein einprozentiges BIP-Wachstum durchschnittlich pro Jahr geht einher mit einem 2,1-prozentigem Wachstum der KEP-Umsätze durchschnittlich pro Jahr.

„Nur eine konsequente nachhaltige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik kann den Wachstumsmotor KEP weiterhin auf hohen Touren laufen lassen,“ so Uldall. „Dies gilt insbesondere für eine gut funktionierende Verkehrsinfrastruktur – sowohl für den Flugverkehr als auch für die Straße. Nur wenn sichergestellt ist, dass die Güter innerhalb kürzester Frist befördert werden können, kann die KEP-Branche ihrer Verantwortung für die deutsche Volkswirtschaft in vollem Umfang nachkommen.“

Der Biek legt mit der KEP-Studie 2012 seine jährliche Darstellung des gesamten KEP-Marktes in Deutschland vor. Die Marktanalyse wurde, wie in den Jahren zuvor, vom Wissenschaftsinstitut KE-Consult Wirtschafts- und Verkehrsberatung Köln erstellt.

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