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Spedition Ansorge startet mit verlängertem Kögel Auflieger in den Feldversuch

Der Vorreiter in Sachen Feldversuch für innovative Nutzfahrzeugkonzepte, die Spedition Ansorge GmbH & Co. KG , erweitert nach fünf Monaten erfolgreichem Einsatz von zwei Lang-Lkw seinen Fuhrpark. Ab sofort nutzt die Spedition zusätzlich einen Kögel LongPlex im Rahmen des Feldversuchs.

Der LongPlex ist die Alternative zu den 25,25 Meter langen Lang-Lkw. Der Kögel LongPlex kommt im ausgezogenen Zustand mit Sattelzugmaschine auf eine Gesamtlänge von nur 17,8 Meter. Der um 1,3 Meter verlängerte Sattelanhänger nimmt durch seinen komfortablen Heckausschub zwei 7,45-Meter-Wechselbrücken auf. Ein weiterer Pluspunkt des verlängerten Aufliegers: Er darf aufgrund der öffentlichen Akzeptanz in den am Feldversuch beteiligten Bundesländern das gesamte Straßennetz nutzen.

Innovative, effiziente und umweltfreundliche Transportlösung

Der Kögel LongPlex ist die innovative Antwort auf die starke Nachfrage vieler Kunden und Transportverbänden wie dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. nach einem Auflieger, der den Transport von zwei Wechselbrücken ermöglicht. Der Kögel LongPlex reduziert die Transportkosten, spart Kraftstoff, vermindert die CO2-Emmission und erhöht die Effizienz der Speditionen.

Kögel LongPlex: flexibel einsetzbar im kombinierten Verkehr

Der Kögel LongPlex ist ideal für den Einsatz im kombinierten Verkehr und somit besonders für den Feldversuch für innovative Nutzfahrzeuge geeignet. Der LongPlex lässt sich durch seinen Heckausschub flexibel einsetzen: im ausgezogenen Zustand entweder zum Transport von zwei Wechselbrücken EN/BDF C715/C745 oder für zwei Container à 20 Fuß. Natürlich erfüllt der LongPlex im ausgezogenen Zustand die BO-Kraftkreis-Anforderungen und alle Sicherheitsvorschriften. Im eingeschobenen Zustand kann er einen 20-Fuß- und ab diesem Herbst auch einen 40-Fuß-Container transportieren. Damit steht seinem Einsatz im eingeschoben Zustand auch ohne Teilnahme beim Feldversuch oder danach nichts im Weg.

Die Spedition Ansorge startete am 10. Februar im Rahmen des Feldversuchs des deutschen Verkehrsministeriums den ersten Lang-Lkw auf deutschen Straßen. Kurz darauf folgte der zweite. Durch den Einsatz der beiden Lang-Lkw konnte Ansorge von Februar bis Ende Mai insgesamt 74 Transporte vermeiden und somit über 7.700 Kilogramm CO2 einsparen. Dies entspricht einer Reduktion von 33 Prozent im Vergleich zu den sonst nötig gewordenen Transporten mit konventionellen Lkw.

„Unsere bisherigen Erfahrungen im Feldversuch sind durchweg positiv, und die Diesel- und CO2-Einsparungen sprechen für sich. Die Aufnahme von über einhundert neuen Strecken in die Streckenpositivliste ist ein Schritt in die richtige Richtung und bestärkt uns, unsere Flotte innovativer Nutzfahrzeugkonzepte weiter auszubauen“, sagt Wolfgang Thoma, Geschäftsführer der Spedition Ansorge GmbH & Co. KG. „Mit dem Kögel LongPlex sind wir jedoch nicht an die Streckenpositivliste gebunden und können so noch effizienter arbeiten.“

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Spedition Ansorge als Vorreiter der Branche jetzt auch mit einem Kögel LongPlex am Feldversuch teilnimmt“, sagt Thomas Eschey, Geschäftsführer Technik bei Kögel. „Der LongPlex trägt nicht nur zur Reduktion des Kraftstoffverbrauches und der Verringerung von CO2-Emissionen bei, sondern steigert auch die Multimodalität im Gütertransport.“

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