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Logistikstandort Erfurt: großes Potential für die Stahlbranche

Laut einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts zählt Erfurt zu den zwanzig attraktivsten Logistikstandorten in Deutschland. Viele Faktoren sprechen für Thüringens Landeshauptstadt als Logistikdrehkreuz: Erfurt ist nicht nur Schnittstelle für Ost-West- und Nord-Süd-Verkehre, sondern durch die zentrale Lage auch als Ausgangspunkt für die Distribution des Handels ideal.

Das trifft vor allem im Stahlhandel zu, denn das Metall verarbeitende Gewerbe wie der Maschinen- und Anlagenbau ist auch in der aktuell schwierigen Konjunktur eine tragende Säule der thüringischen Wirtschaft. Aufgrund dieser Ausgangslage schätzt die Stahlspedition Hergarten das Potential von Erfurt als Umschlagpunkt für den Stahlhandel positiv ein.

Dass die begehrtesten Logistikstandorte in Deutschland entlang eines Bogens von Hamburg über das Ruhrgebiet, die Rhein-Main-Region und Stuttgart bis nach München sowie im Großraum Berlin liegen, ist vielfach bekannt. Doch auch jenseits der Hotspots gibt es aufstrebende Logistikdrehpunkte ? allen voran Erfurt. Dem Fraunhofer-Institut zufolge verfügt Thüringens Landeshauptstadt schon heute über eine überdurchschnittliche Aktivität auf diesem Sektor. Rund 250 Logistikunternehmen haben sich dort bereits niedergelassen. Das hängt in erster Linie mit der guten Wirtschaftslage des Landes zusammen.

Maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben der Fahrzeug- und Maschinenbau und das Metallgewerbe, so das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie. „Diese Branchen haben einen Anteil von 37 Prozent am Gesamtumsatz. Erfurt ist daher insbesondere für den Stahlhandel ein wichtiger Umschlagpunkt. Als spezialisierter Dienstleister sind wir dort deswegen seit der Wende vertreten“, berichtet Marcel Hergarten, geschäftsführender Gesellschafter der Stahlspedition Hergarten.

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