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Hafen Hamburg: Studie zu Transportpotenzialen Chinas nach Nordeuropa

Mit einem seit Jahren zweistelligen Wachstum im Außenhandel hat sich China zu einem der bedeutendsten Handelspartner Deutschlands entwickelt. Für den Hamburger Hafen nimmt China als wichtigster Handelspartner im Containerverkehr eine führende Position ein. Im bilateralen seeseitigen Außenhandel wurden 2011 in Hamburg insgesamt rund 3 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) von und nach China abgefertigt. Das sind 33 Prozent aller Container, die im Hamburger Hafen umgeschlagen werden.

Die wachsende Bedeutung Chinas im Welthandel, regionale Verschiebungen im Lande und die rapide Steigerung der Binnennachfrage führen zu einer raschen Entwicklung der Transportinfrastruktur und zu Auswirkungen auf die Organisation der Logistikketten. Hafen Hamburg Marketing e.V. (HHM), die Marketingorganisation des Hamburger Hafens, stellt die aktuellen Entwicklungen in einem der für Deutschland und Europa wichtigsten Märkte der Welt in einer umfassenden Studie dar.

Die deutschsprachige Studie liefert auf 96 Seiten eine Analyse des Exportpotenzials Chinas nach Nordeuropa sowie einen Überblick exportstarker Provinzen im Reich der Mitte. Neben sozioökonomischen Faktoren werden dabei auch Infrastrukturmaßnahmen, Wirtschaftsentwicklungszonen und Industrieproduktionsstandorte bewertet sowie Top-Exportunternehmen identifiziert.

„Diese Studie ist richtungsweisend in einem dynamischen Markt, der vor großen Herausforderungen im Transportwesen steht. Besonders für Entscheider aus den Bereichen Schifffahrt, Transport und Logistik, die Außenhandelsbeziehungen mit Unternehmen aus der Marktregion China führen, planen oder über Investitionen in China nachdenken, dürften die Ergebnisse von Interesse sein“, sagt Claudia Roller, Vorstandsvorsitzende von HHM.

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