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Temperaturgeführte Transporte: Panalpina rüstet sich für Nachfrageanstieg

Ein Fünftel von Panalpinas Fracht auf bestimmten Routen des eigenen Luftfrachtnetzes sind mittlerweile temperaturempfindliche Waren. Jeder temperaturgeführte Transport wird mit Funkerkennungssensoren (RFID, Radio Frequency Identification) versehen ? wenn gewünscht von der Annahme bis zur Auslieferung an den Endkunden.

Die Nachfrage nach solchen Sendungen nimmt nicht nur in der Pharmaindustrie zu. Panalpina baut daher ihr Kühlkettennetzwerk mithilfe der SmartView-Technologie aus, um eine nahtlose Überwachung, Kontrolle und Dokumentation sicherzustellen. SmartView wird auch in die IT-Plattformen des Unternehmens integriert, damit grösstmögliche Transparenz gewährleistet werden kann.

Im ersten Halbjahr 2012 machten temperaturgeführte Transporte 20 Prozent von Panalpinas Luftfracht auf der Route Luxemburg-Huntsville aus. Panalpinas Aufstellung im Bereich der temperaturgeführten Transporte ist dank ihres eigenen Luftfrachtnetzes einzigartig. „Wir sind viel näher an der Fracht dran. Wir kontrollieren Flugzeuge auf bestimmten Routen und wir gestalten und überwachen die Prozesse am Boden. So bieten wir die grösstmögliche Kontrolle von Tür zu Tür“, erklärt Matthias Frey, Leiter des eigenen Luftfrachtnetzes von Panalpina.

Im Rahmen des PanCool-Programms hat Panalpina in den letzten Jahren ein proaktives Überwachungs-, Kontroll- und Dokumentationssystem für Tür-zu-Tür-Lieferungen von temperaturempfindlicher Fracht eingeführt. Panalpinas neue Flaggschiffe, die beiden einschliesslich Besatzung gemieteten (Wet-Lease) 747-8-Frachtmaschinen von Boeing, sind die jüngsten und markantesten Investitionen in den Aufbau eines globalen, hochmodernen Kühlkettennetzwerkes. Die Flugzeuge von Panalpina, die sogenannten Cool Planes, können gleichzeitig unterschiedliche Temperaturspannen halten, z.B. eine Spanne von 2 bis 8 Grad Celsius (Kühlkette) und eine von 15 bis 25 Grad Celsius (kontrollierte Raumtemperatur).

„Wir haben stark in Technologie, Ausrüstung und Ausbildung unserer Mitarbeitenden investiert. Wir hatten ein offenes Ohr für unsere Kunden und haben ihre Anregungen in funktionierende und überprüfbare Prozesse umgesetzt. Zudem haben wir Tausende temperaturgeführte Transporte durchgeführt und so viel Erfahrung gesammelt“, sagt Thomas Berger, Global Head of Industry Vertical Healthcare bei Panalpina. „All das hat dazu beigetragen, dass wir sehr stabile und verlässliche Ergebnisse erzielen und es erklärt auch, wieso auf bestimmten Routen von Panalpina mittlerweile jedes fünfte Kilogramm auf temperaturempfindliche Fracht entfällt.“

Der grösste Teil dieser Güter kommt von der Pharmaindustrie, doch auch in anderen Bereichen wächst die Nachfrage nach temperaturgeführten Transporten. Zu den Produkten, die in einer temperaturkontrollierten Umgebung befördert werden, gehören unter anderem Pharmazeutika, chemische Vorprodukte, Gefahrgüter, Hightech-Wafer und sogar Druckmaschinen sowie Testwagen oder Prototypen für den Automobilsektor.

Panalpina hat sich ein profundes Know-how in Bezug auf Kühlketten angeeignet. Seit der Einführung von SmartView hat die globale Anbieterin von Supply-Chain-Lösungen über 3000 temperaturgeführte Sendungen überwacht und dokumentiert. SmartView ist eine preisgekrönte Lösung zur Kühlkettenoptimierung, ein Temperaturkontrollsystem, das auf Funkerkennungstechnologie (RFID, Radio Frequency Identification) basiert. Panalpina setzt sie in ihrem eigenen Luftfrachtnetz ein. Zur Kühlkettenlösung gehört ein integriertes Kontrollzentrum, um temperaturempfindliche Waren über die gesamte Lieferkette hinweg zu verwalten. Die Temperaturen können in der Luft dokumentiert sowie in den Transitlagern und auf der Strasse aktiv überwacht werden. Im Falle von Temperaturabweichungen, kann Panalpina intervenieren.

Die aktiven RFID-Sensoren des SmartView-Systems werden an der Fracht angebracht, wo sie alle 15 Minuten die Umgebungstemp

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