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Swisslog mit operativer Verbesserung im ersten Halbjahr 2012

Swisslog erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen gegenüber der Vorperiode erhöhten Umsatz von MCHF 314.9 (+16.2 Prozent) und steigerte den EBIT (vor Restrukturierungskosten) auf MCHF 8.8 (+33.3 Prozent). Ein verbessertes Ergebnis der Division Healthcare Solutions sowie die Reduktion von Fixkosten trugen massgeblich zur operativen Steigerung bei.

„Wir sind mit Blick auf das Gesamtjahr auf Kurs“, erklärt Swisslog-CEO Remo Brunschwiler. „Der Umsatz ist gewachsen und wir verfügen über einen hohen Auftragsbestand, um im zweiten Halbjahr beim EBIT zuzulegen.“ Die Swisslog-Gruppe erzielte im 1. Halbjahr 2012 einen Auftragseingang von MCHF 288.6 (?25.1 Prozent, währungsbereinigt ?24.6 Prozent). Der Auftragsbestand lag nahezu unverändert bei MCHF 493.4 (+1.5 Prozent, währungsbereinigt ?4.3 Prozent). Der Umsatz erhöhte sich auf MCHF 314.9 (+16.2 Prozent, währungsbereinigt +17.1 Prozent). Der operative Gewinn (EBIT) vor den aus dem Programm Score! angefallenen Kosten von MCHF 4.5 wuchs auf MCHF 8.8 (+33.3 Prozent, währungs­bereinigt +25.8 Prozent). Nach Abzug dieser Kosten sowie der Berücksichtigung von Finanzergebnis und Ertragssteuern resultierte für das erste Halbjahr ein Unternehmensergebnis von MCHF 0.0 (Vorjahresperiode: MCHF 3.2). Im Gegensatz zur Vorjahresperiode ergaben sich keine wesentlichen Währungseffekte aus den für Swisslog relevanten Währungen.

„Die Verbesserung des EBIT von Healthcare Solutions geht primär auf das Konto unserer Einheit in Nordamerika, die ihren bereits hohen Gewinnbeitrag noch weiter steigern konnte“, so Brunschwiler. Healthcare Solutions verzeichnete in allen drei Regionen (Nordamerika, Europa und Asien) einen starken Auftragseingang, der sich auf MCHF 126.8 summierte (+25.5 Prozent, währungsbereinigt +25.0 Prozent). Der Auftragsbestand stieg deutlich auf MCHF 174.4 (+40.2 Prozent, währungsbereinigt +28.4 Prozent). Der Umsatz sank leicht auf MCHF 103.8 (?1.5 Prozent, währungsbereinigt ?2.3 Prozent), doch der EBIT vor Restrukturierungskosten wuchs auf MCHF 7.4 (+21.3 Prozent, währungsbereinigt +16.4 Prozent). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 7.1 Prozent (1. Halbjahr 2011: 5.8 Prozent). Die Division hat sich eine gute Ausgangslage geschaffen, um im zweiten Halbjahr einen nochmals höheren Gewinn zu erwirtschaften.

Warehouse & Distribution Solutions mit gemischten Ergebnissen

Während sich die Bedingungen in Asien und Nordamerika durchaus positiv entwickelten, bleibt in Europa der Markt für Verteilzentren und Lagerlösungen hart umkämpft. Dies zeigt sich im Auftragseingang der Division, der wie erwartet unter dem Wert der Vorjahresperiode liegt. Die Abnahme des Auftragseingangs auf MCHF 162.0 (?43.0 Prozent, währungsbereinigt ?42.2 Prozent) ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im 1. Halbjahr 2011 ein Grossauftrag mit aussergewöhnlich hohem Auftragswert verbucht werden konnte. Während sich der Auftragsbestand im 1. Semester 2012 mit MCHF 319.2 rückläufig entwickelte (?11.7 Prozent, währungsbereinigt ?15.5 Prozent), konnte der Umsatz auf MCHF 211.4 gesteigert werden (+27.6 Prozent, währungsbereinigt +29.6 Prozent). Der EBIT vor Restrukturierungskosten blieb unverändert bei MCHF 5.2 (währungsbereinigt ?1.9 Prozent). Dadurch verringerte sich die EBIT-Marge auf 2.5 Prozent (1. Halbjahr 2011: 3.1 Prozent). Der vorhandene Auftragsbestand wird der Division ein besseres zweites Halbjahr ermöglichen.

Unverändert robuste Finanzlage

Die Bilanz zeichnet sich durch die gewohnt solide Finanzlage aus: Die Eigenkapitalquote betrug 37.2 Prozent (31.12.2011: 37.7 Prozent). Das Nettobarvermögen sank auf MCHF 45.1 (31.12.2011: MCHF 67.5), was hauptsächlich auf die stichtagsbedingten geringeren Vorauszahlungen von Kunden zurückzuführen ist. Das Netto-Finanzergebnis (MCHF ?1.2) verschlechterte sich im Vergleich mit der Vorjahresperiode (MCHF 0.0). Die Ertragssteuern blieben konstant (MCHF 3.0 gegenüber MCH

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