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SVG Bundes-Zentralgenossenschaft feiert 65-jähriges Bestehen

Stolze 65 Jahre im Dienste der Transport- und Logistikbranche: Im Rahmen ihrer Generalversammlung, die in diesem Jahr auf Sylt stattfand, hat die SVG Zentrale Geburtstag gefeiert und auf mehr als sechs erfolgreiche Jahrzehnte zurückgeblickt.

Gegründet wurde die Genossenschaft im Jahr 1947 als Dachorganisation für die regionalen Straßenverkehrsgenossenschaften. Seither hat der Beratungs- und Servicedienstleister für das Straßengüterverkehrsgewerbe mehr als 8.000 Unternehmen als Mitglieder seiner heute 17 regionalen SVGen aufgenommen und sich mit seinen Angeboten rund um den Straßengüterverkehr und allen voran für Berufskraftfahrer einen Namen gemacht. „Andere gehen mit 65 Jahren in den Ruhestand ? wir aber geben jetzt so richtig Gas“, betont Werner Gockeln, Geschäftsführender Vorstand der SVG-Zentrale in Frankfurt.

Mehr als 200.000 Unternehmen und Personen nutzen das umfangreiche Angebot der regionalen SVGen, das von der Aus- und Weiterbildung über Arbeitssicherheit, Fördermittelberatung, europaweite Mautabrechnung und Transportversicherungen in Kooperation mit der KRAVAG sowie Personenversicherungen mit der R+V Versicherung, reicht.

2011 erzielte die Gruppe einen Gesamtumsatz von 254 Millionen Euro gegenüber 225 Millionen Euro in 2010. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet Gockeln damit, dass sich der positive Trend trotz leicht rückläufiger Einnahmen in der Mautabrechnung aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Euro-V-Fahrzeugen, weiter fortsetzt.

Gas im wahrsten Sinne des Wortes gibt die SVG-Gruppe im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Allein im vergangenen Jahr wurden über 80.000 Fahrer nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz weitergebildet und zahlreiche junge Menschen für die Ausübung des Berufes vorbereitet. Eine eigene Seminardatenbank mit mehr als 2.000 Qualifikationsangeboten für alle Transport- und Logistikberufe sorgt dafür, dass jeder Interessent das passende Qualifizierungsangebot in seiner Nähe findet. Sorge bereite allerdings, so Gockeln, die momentan rückläufige Zahl der Berufskraftfahrer-Weiterbildungen. Bis zum September 2014 müssen bundesweit etwa 800.000 Fahrer die obligatorische Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) absolviert haben, derzeit sei aber erst ein Bruchteil davon geleistet. „Wird die Weiterbildung von den Unternehmen weiter auf die lange Bank geschoben, werden die Schulungsträger den Ansturm im Jahr 2014 nicht bewältigen können“, prophezeit Gockeln.

Das Engagement der Genossenschaft umfasst aber nicht nur die Vermittlung von praktischem und theoretischem Wissen. Damit Berufskraftfahrer auch unterwegs rundum versorgt sind, betreibt die SVG in Eigenregie oder zusammen mit Partnern mehr als 30 Autohöfe und Tankstellen und stellt hier eine große Anzahl von LKW-Parkplätzen für die korrekte Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten zur Verfügung.

Eine besondere Bedeutung hat auch das große Tank- und Servicekartenangebot. So konnte in den vergangenen Jahren ein Stamm von mehr als 5.000 Kunden aufgebaut werden, die die Möglichkeit nutzen, aus einer Hand bargeldlos in ganz Europa Treibstoffe zu beziehen, Tunnel- und Mautgebühren zu begleichen und bei Bedarf Hilfe bei einer Panne in Anspruch zu nehmen. Das Portfolio umfasst Partnerkarten mit den Unternehmen DKV, Esso, Euroshell und neuerdings auch Total.

Doch nicht nur die Berufskraftfahrer, auch die Unternehmer selbst konnten in den vergangenen Jahren immer wieder von den Leistungen der SVG profitieren. Dies betrifft vor allem den Bereich der Mautabrechnung. Mit 13.000 deutschen Transportunternehmen, die 2011 für 120.000 schwere LKW die Straßennutzungsgebühren über die SVGen abrechneten, wurde ein Mautabrechnungsvolumen von 880 Millionen Euro erreicht. Das macht den SVG-Verbund beim Thema Maut zum führenden Dienstleister der deutschen Transportunternehmen. Eine feste Größe ist die S

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