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trans-o-flex-Gruppe gründet Pharmakompetenzcenter

Die trans-o-flex Logistics Group baut ihr Branchen-Know-how in der Pharma- und Gesundheitsbranche über alle Geschäftsbereiche hinweg aus und hat deshalb in diesem Monat ein Pharmakompetenzcenter für die gesamte Gruppe gegründet.

„Damit werden wir unseren Service für die Pharmabranche, mit der trans-o-flex etwa 50 Prozent des Umsatzes erzielt, noch weiter verstärken“, sagt Oliver Rupps, Sprecher der trans-o-flex-Geschäftsführung. Aufgabe des bereits ernannten Leiters des Kompetenzcenters Markus O?Sullivan wird es sein, neue, komplexe Kundenlösungen aus einer Hand zu entwickeln, die gleichzeitig den Anforderungen des Marktes, der Kunden und den speziellen nationalen und internationalen Branchenvorschriften entsprechen. „Kompetenz in der Entwicklung und Umsetzung logistischer Lösungen für die Pharmabranche aus einer Hand ist eines der Alleinstellungsmerkmale der trans-o-flex-Gruppe“, erläutert Geschäftsführer Kai Schmuck, in dessen Verantwortungsbereich das Pharmakompetenzcenter fällt. „Pharmakompetenz ist in allen drei Geschäftsbereichen Schnell-Lieferdienst, ThermoMed und Logistik-Services vorhanden und soll jetzt noch besser verknüpft werden.“

Angestrebt sind neben der Kombination von Schnell-Lieferdienst und aktiver Temperaturführung über ThermoMed auch Kombinationsangebote von Schnell-Lieferdienst und Logistik-Service, etwa im Import oder Export von Pharmasendungen. Hierfür wurden und werden eigens neue Standorte für Kontraktlogistik gebaut. So bündelt das seit Mai dieses Jahres aktive Logistikzentrum Hamburg ein- und ausgehende Seefracht. Im unterfränkischen Alzenau, 30 Minuten entfernt vom Frankfurter Flughafen, hat im Juli der Spatenstich für ein neues Pharma-Kontraktlogistikzentrum mit zusätzlicher Spezialisierung auf Umschlag und Mehrwertdienste für ein- und ausgehende Luftfracht stattgefunden. Die Inbetriebnahme ist im Januar 2013 geplant. „Was uns von allen anderen Anbietern unterscheidet, ist, dass wir nicht nur die Konzepte entwickeln, sondern die Abwicklung in Europa selbst übernehmen und das mit einheitlichen Qualitätsstandards und nur einem Ansprechpartner für die Kunden .“

Die eigenen Mitarbeiter im Kompetenzcenter sollen durch externe Fachleute unterstützt werden, die als Berater Spezialgebiete abdecken wie die europaweiten Regeln für Pharmatransporte (EU-GDP). Angedacht ist ferner die Gründung eines Kundenbeirates, damit die Anforderungen der Kundschaft regelmäßig und frühzeitig in die Produktentwicklung einfließen können.

Der neue Leiter des Pharmakompetenzcenters, Markus O?Sullivan (45), kommt von der niederländischen Versandapotheke Doc Morris, wo er in den letzten sechs Jahren als Direktor für Geschäftsentwicklung tätig war. Zuvor war er sieben Jahre lang in verschiedenen Funktionen bei den Pharmaunternehmen Merckle und Ratiopharm beschäftigt. Der in Bonn geborene Diplom-Kaufmann hat nach seinem Studium der Betriebswirtschaft in Saarbrücken und Lyon noch ein einjähriges Aufbaustudium in Hamburg, Gent und Oxford mit einem Master in Law and Economics abgeschlossen. Neben Deutsch spricht er Englisch, Französisch, Spanisch und Niederländisch.

Parallel zur Gründung des Pharmakompetenzcenters hat die trans-o-flex-Gruppe den bisher eigenständigen Vertrieb von Schnell-Lieferdienst und ThermoMed in einer Organisation vereinigt und neu strukturiert. Kunden aus der Pharma- und Gesundheitsbranche, die bisher von Spezialisten jedes Geschäftsbereichs betreut wurden, haben künftig einen Ansprechpartner für alle Dienstleistungen. „Mit dem Ansatz One-Face-to-Pharma steigern wir unsere Effizienz und können frei werdende Kapazität in die Intensivierung bestehender Beziehungen zu unserer Kernbranche stecken und in die Akquise von Neugeschäft“, so Schmuck.

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