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DB Arriva gewinnt Wettbewerbsausschreibung in Budapest

Die Budapester Transportbehörde (Budapesti Közlekedési Központ) hat dem Joint Venture VT Transman zwei neue Aufträge für den Betrieb von Buslinien in der ungarischen Hauptstadt erteilt. DB Arriva ist an VT Transman mit 49,9 Prozent beteiligt. Die Vergabe ist das Ergebnis des ersten offen ausgeschriebenen Wettbewerbs für Buslinien in der Geschichte der ungarischen Hauptstadt.

Die Verträge beginnen im Mai 2013, laufen über acht Jahre und enthalten eine Option für eine zweijährige Verlängerung. Der Vertragswert beträgt 29 Millionen Euro und die Verkehrsleistung rund 11,5 Millionen Kilometer pro Jahr. 500 neue Mitarbeiter werden die Verkehre betreuen.

„Die Liberalisierung der europäischen Verkehrsmärkte schreitet voran. Die Ausschreibung der Busverkehre in Budapest ist dafür ein weiteres Beispiel. Mit DB Arriva haben wir erfolgreich eine weitere Chance ergriffen, um unsere stabile Marktposition im europaweiten Wettbewerb der großen Anbieter zu sichern und auszubauen“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, anlässlich der Vergabe.

Im Rahmen der nun abgeschlossenen Verträge werden 150 neue Mercedes Citaro-Busse für rund 40 Millionen Euro beschafft. Die Busse werden im Werk Mannheim der Daimler-Tochter Evobus produziert.

DB Arriva, die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn für den Regionalverkehr im Ausland, betreibt mit dem Joint Venture-Partner Videoton bereits seit 2008 Stadt- und Regionalverkehre in Ungarn. Das Joint Venture VT Transman ist mit derzeit 450 Mitarbeitern und 225 Bussen der größte private Anbieter von Busverkehren in Ungarn.

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