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HHLA bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2012

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat ihren Containerumschlag in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 um 1,9 Prozent auf 5,4 Millionen Standardcontainer gesteigert. Der Umsatz ging infolge der Neustrukturierung des Segments Intermodal und veränderter Konsolidierung um 7,2 Prozent auf 847,2 Millionen Euro zurück.

Das Betriebsergebnis EBIT sank um 12,6 Prozent auf 143,8 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter lag mit 64,0 Millionen Euro um 2,1 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Verlauf des dritten Quartals 2012 wie von uns erwartet weiter eingetrübt. Dennoch können wir auf der Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung unsere Prognose für das Gesamtjahr 2012 bestätigen“, sagte der HHLA Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters. „Wir erwarten weiterhin einen Containerumschlag auf dem Niveau des Vorjahres und streben auf dieser Basis ein Umsatzvolumen im Bereich von 1,1 Mrd. Euro sowie ein Betriebsergebnis in einem Zielkorridor von 170 bis 190 Millionen Euro an.“

Ertragskraft gesteigert, Investitionen angepasst

Im Verlauf der ersten neun Monate hat sich das Umschlagwachstum der HHLA Container Terminals in Hamburg und Odessa erwartungsgemäß abgeschwächt, verzeichnete mit einem Umschlagvolumen von 5,4 Millionen Standardcontainer (TEU) aber immer noch ein Plus von 1,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten im Vorjahresvergleich konnte die HHLA die Ertragskraft in ihren Kernaktivitäten im dritten Quartal gegenüber den beiden Vorquartalen 2012 insbesondere durch Verbesserungen im Kostenbereich deutlich steigern. Angesichts der verschlechterten Konjunkturperspektiven hat die HHLA ihr ursprünglich für das Geschäftsjahr 2012 geplantes Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro auf rund 200 Millionen Euro reduziert. Verschoben wurden insbesondere Investitionen zur Kapazitätssteigerung im Containerumschlag.

Neuausrichtung der Intermodalaktivitäten fortgesetzt

Mit der Übernahme der restlichen 25,5 Prozent der Anteile an Polzug von der PKP Cargo im Oktober 2012 hält die HHLA jetzt 100 Prozent der Anteile an Polzug. Zuvor hatten im zweiten Quartal 2012 die HHLA und die Deutsche Bahn ihre Anteile bei den Intermodalgesellschaften im Hinterlandverkehr auf der Schiene entflochten. Seither verfügt die HHLA über 86,5 Prozent der Anteile an Metrans, die frühere 50-Prozent-Beteiligung an der TFG Transfracht wurde hingegen von der Deutschen Bahn übernommen. Ziel der HHLA ist es, ihre Intermodalgesellschaften künftig noch konsequenter am Anforderungsprofil der maritimen Logistik auszurichten. Polzug hat im dritten Quartal 2012 die polnischen Seehäfen an seinen Hub-Terminal in Posen angebunden. Metrans hat sein Netzwerk um eine eigene Anlage in Österreich ausgeweitet und Anfang Oktober 2012 die Betriebs­gesellschaft des Containerterminals im Donauhafen Krems übernommen. Über Krems sind die deutschen Seehäfen jetzt direkt mit dem Wirtschaftsraum Niederösterreich verbunden.

Terminalmodernisierung stärkt Wettbewerbsfähigkeit

In den ersten neun Monaten des Jahres 2012 hat die HHLA mit einer Vielzahl von Maßnahmen ihre Produktivität für die Abfertigung der wachsenden Zahl von Großschiffen im Hamburger Hafen gesteigert. Dies stärkt angesichts der neuerlichen Verzögerung des Fahrrinnenausbaus der Unterelbe auch die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens. Zu den Maßnahmen gehören innovative Prozesse wie der gleichzeitige Transport von zwei Containern am Terminal Tollerort und die Kombination von Lade- und Löschvorgängen zur Vermeidung von Leerbewegungen am Container Terminal Altenwerder. Am größten Containerterminal der HHLA, dem Burchardkai, werden derzeit die Bestandteile des neuen Betriebssystems weiter vernetzt und integriert. Der Burchardkai nutzt dabei die Erfahrungen des hoch automatisierten Terminals in Altenw

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