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Rekord-Frachter im Fährhafen Sassnitz

Die unter britischer Flagge fahrende „Bremen Max“ legte in der vergangenen Woche im Fährhafen Sassnitz an, um hier insgesamt 37.500 Tonnen Weizen an Bord zu nehmen. Mit einer Länge von 223 Metern und einer Breite von 32 Metern ist es das größte Frachtschiff, das den Fährhafen Sassnitz jemals angelaufen hat.

Der im Jahr 1993 fertig gestellte Frachter der so genannten Panamax-Klasse lag in den vergangenen Tagen am Liegeplatz 5 des Fährhafen Sassnitz vor Anker. Hier wurde er mit Hilfe der vor gerade einmal vier Wochen fertig gestellten Verladeanlage durch die Viela Export GmbH mit insgesamt 37.500 Tonnen Weizen beladen. Zum Vergleich: Dies entspricht der Kapazität von 1.500 handelsüblichen Lkw.

Bereits vor gut drei Wochen begann die Viela Export GmbH damit, den Weizen, der vor allem aus Norddeutschland stammt, nach Sassnitz zu transportieren und dort in der Anfang diesen Jahres eröffneten Halle zwischen zu lagern. Jetzt legte die „Bremen Max“ in Richtung Klaipeda (Memel) ab. Die Viela Export GmbH war im Rahmen dieses Auftrags für Einkauf und Finanzierung, die Vorbereitung für den Export, also die Kontrolle der Ware sowie die Verzollung, und die Verladung des Weizens verantwortlich.

Henning Bligenthal, Geschäftsführer der Viela Export GmbH, betonte die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Fährhafen Sassnitz: „Es gibt nur wenige Häfen, die mit ihrer seegeografischen Lage, den guten Navigationsbedingungen und einem Breitspuranschluss für den Schienenverkehr so punkten können wie der Fährhafen Sassnitz. Bei unseren Investitionen haben wir hier viel Unterstützung erfahren. Daher können wir uns auch vorstellen, unser Engagement am Standort Sassnitz-Mukran weiter auszubauen.“

Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, erklärte: „Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Infrastruktur hilft unseren Kunden, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Mit Projekten wie diesen etabliert sich der Fährhafen Sassnitz als einer der wichtigsten Umschlagplätze für Agrar-Produkte im Ostseeraum.“

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