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Bund fördert Gleisanschluss mit 56 Millionen Euro

Das Bundesverkehrsministerium finanziert auch in den kommenden vier Jahren mit jährlich 14 Millionen Euro die Förderung von Gleisanschlüssen im deutschen Schienennetz. Das bisherige Förderprogramm läuft Ende des Jahres aus. Nachdem jetzt die EU-Kommission grünes Licht gegeben hat, steht einer Neuauflage aber nichts mehr im Wege. Die Gleisanschlussförderung hatte der Bund im Jahr 2004 auf Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) geschaffen, seitdem sind 116 Projekte erfolgreich umgesetzt worden.

„Ziel der Gleisanschlussförderung ist es, der verladenden Wirtschaft den Anschluss ans Schienennetz zu ermöglichen, um so mehr Güter auf der umweltfreundlichen Schiene statt auf der Straße zu transportieren. Und das ist auch hervorragend gelungen, seit 2004 konnten durch die Schaffung von Gleisanschlüssen bundesweit bereits über 13 Millionen Tonnen Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden“, erklärt VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.

Der VDV begrüßt die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, das erfolgreiche und etablierte Förderprogramm nicht nur, wie bisher für drei, sondern für die nächsten vier Jahre fortzuführen. „Die Bundesregierung bekennt sich damit zur Förderung des Schienengüterverkehrs in Deutschland. Die jährlich 14 Millionen Euro aus diesem Programm sind im Gesamtetat des Bundesverkehrsministers zwar ein verhältnismäßig kleiner Posten, aber sie spielen für unsere Mitgliedsunternehmen eine wichtige Rolle, denn sie nutzen dem Gesamtsystem Schiene“, so Wolff abschließend.

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