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TimoCom Transportbarometer: 2012 war das Auf-und-ab-Jahr

Im 4. Quartal hat sich das TimoCom Transportbarometer sehr sprunghaft präsentiert und damit ein Abbild des kompletten Jahres gezeigt. Der Frachtanteil auf dem europäischen Transportmarkt ist weiter unterdurchschnittlich. Dennoch endet 2012 versöhnlich und mit einem Hoffnungsschimmer für das kommende Jahr.

Nachdem der September mit einem Fracht- zu Laderaumverhältnis von 53:47 zu Ende gegangen war, konnte man durchaus darauf hoffen, dass das Schlussquartal ebenfalls mit einem Frachtüberschuss starten würde. In den vergangenen Jahren waren die September- und Oktoberwerte fast immer identisch. So endete das 3. Quartal 2010 mit einem Verhältnis von 68:32 und das 4. Quartal begann mit 69:31. Ein Jahr darauf zeigte das TimoCom Transportbarometer für beide Monate mit 60:40 sogar dasselbe Verhältnis. Doch in diesem Jahr konnte der Septemberwert nicht gehalten werden. Von den 53 Prozent Frachtanteil blieben im Oktober lediglich 48 Prozent übrig.

Im Transportmonat November ging es erwartungsgemäß noch einmal kräftig nach unten. Nur 38:62 betrug das Verhältnis von Frachtangeboten zu verfügbarem Laderaum. „Die ersten beiden Monate dieses Quartals lagen weit unter Vorjahresniveau. 2011 war der Frachtanteil noch bis zu 12 Prozentpunkte höher, 2010 lag er sogar bis zu 25 Prozentpunkte über den Vergleichswerten dieses Jahres! Transport-Dienstleister, die im Oktober und November dieses Jahres beispielsweise dank langfristiger Aufträge noch etwas zu fahren hatten, konnten sich glücklich schätzen“, beschreibt Marcel Frings, Chief Representative von TimoCom, die Lage auf dem europäischen Transportmarkt zu Beginn des 4. Quartals.

Das Schlussquartal 2012 zeigte ein Abbild des kompletten Jahres. In dessen Verlauf folgte auf jede positive Nachricht im nächsten Monat gleich wieder eine negative, doch auch auf jeden schwächeren Monat folgte sofort wieder ein besserer. 2012 war im wahrsten Sinne des Wortes ein Auf-und-ab-Jahr. So auch im 4. Quartal: „Nachdem das TimoCom Transportbarometer im November nur einen Wert von 38:62 anzeigte, ging es im Dezember um ganze zehn Prozentpunkte rauf“, teilt Marcel Frings mit, „Deutlich erkennbar ist der Einfluss des Weihnachtsgeschäftes auf die Transportbranche. Die kurzen Wochen um die Feiertage waren eine logistische Herausforderung, da in wenigen Tagen viel bewegt werden musste.“ Und das hat sich gelohnt: Mit einem Wert von 48:52 lag das Verhältnis von Frachten zu Laderäumen im Dezember erstmals über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr (44:56 in 2011). Diesen Schwung mitzunehmen ins neue Jahr 2013 ist nun die große Hoffnung innerhalb der Transport- und Logistikbranche.

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