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Hupac: Schnelle Anpassung an volatile Nachfrage

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Kombi-Operateur Hupac einen Verkehrsrückgang von 10,7 Prozent. Gründe dafür sind die gesunkene Nachfrage in Folge der schwachen Konjunktur insbesondere in Italien, dem wichtigsten Empfängermarkt der Hupac-Verkehre, sowie der gestiegene Wettbewerbsdruck der Strasse. Die zahlreichen Unterbrüche auf der Gotthardstrecke belasteten das Ergebnis zusätzlich.

Im vergangenen Jahr beförderte der Schweizer Kombi-Operateur Hupac insgesamt 646.214 Strassensendungen auf der Schiene. Dies entspricht einem Minus von 10,7 Prozent. Die rückläufige Entwicklung ist in erster Linie auf die schwache Nachfrage als Folge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Europa und besonders in Italien zurückzuführen. Im transalpinen Verkehr via Schweiz schlugen zusätzlich die Unterbrüche der Gotthardstrecke zu Buche. Wegen Felsstürzen bei Gurtnellen in den Monaten März, Juni und November musste die Bahnlinie für insgesamt knapp 40 Tage komplett gesperrt werden. Trotz Umleitungen via Lötschberg/Simplon führten allein diese Ereignisse zu einem Volumenverlust von 6 Prozent auf Jahresbasis. Ein Teil der an die Strasse verlorenen Transporte konnte bislang nicht zurückgewonnen werden. Weitere Beeinträchtigungen entstanden durch Bauarbeiten auf der Lötschberg/Simplonachse. Insgesamt verzeichnete das Segment transalpin via Schweiz einen Rückgang von 12,4 Prozent.

Im transalpinen Verkehr via Österreich konnte Hupac ein kleines Wachstum von 0,7 Prozent verbuchen. Möglich machte dies der leistungsfähige 4-Meter-Korridor, der den Transport der modernen, hochvolumigen Sattelauflieger mit 4 Metern Eckhöhe zulässt. Rückgängig entwickelte sich auch der nicht-transalpine Verkehr mit einem Minus von 9,9 Prozent. Im Segment des Import-Export-Verkehrs ist eine Konsolidierung des Angebots zwischen den Nord-Häfen und der Schweiz zu erwähnen. Auf den Verkehrsachsen Benelux-Österreich/Ungarn/Rumänien, Benelux-Polen/Russland und Belgien-Frankreich/Spanien fiel der Rückgang vergleichsweise moderat aus.

Volatile Märkte erfordern schnelle Anpassung

Hupac hat sich frühzeitig auf die nachlassende Konjunktur vorbereitet. Marktseitig wurde das Angebot durch eine moderate Reduzierung der Zugsumläufe auf einzelnen Strecken gestrafft. Einige unrentable Verkehre in Randbereichen wurden suspendiert. Auf der Kostenseite reduzierte Hupac ihre Wagenflotte und passte die Terminalkapazitäten an. „Volatile Märkte sind die neue Normalität“, stellt Hupac Direktor Bernhard Kunz fest. Auch das Bahnsystem muss dem Rechnung tragen, wenn es vom flexibleren Strassensystem nicht abgehängt werden will. „Wir müssen jede Möglichkeit nutzen, um die Produktivität zu erhöhen und die Kosten zu senken. Eisenbahnverkehrsunternehmen, Operateure, Terminals ? jeder leiste seinen Beitrag. Auch die Staaten haben wichtige Hausaufgaben zu erledigen, beispielsweise bei den Themen Interoperabilität und Marktaufsicht.“ Preiserhöhungen, wie sie zur Zeit in den Bereichen Bahninfrastruktur, Energie und Wagenunterhaltskosten zu beobachten sind, können die Entwicklung des kombinierten Verkehrs bremsen. „Der Transportmarkt steht unter hohem Druck. Für das Jahr 2013 sind unsere Prognosen verhalten.“

Hupac: Schnelle Anpassung an volatile Nachfrage

Im vergangenen Jahr verzeichnete der Kombi-Operateur Hupac einen Verkehrsrückgang von 10,7 Prozent. Gründe dafür sind die gesunkene Nachfrage in Folge der schwachen Konjunktur insbesondere in Italien, dem wichtigsten Empfängermarkt der Hupac-Verkehre, sowie der gestiegene Wettbewerbsdruck der Strasse. Die zahlreichen Unterbrüche auf der Gotthardstrecke belasteten das Ergebnis zusätzlich.

Im vergangenen Jahr beförderte der Schweizer Kombi-Operateur Hupac insgesamt 646.214 Strassensendungen auf der Schiene. Dies entspricht einem Minus von 10,7 Prozent. Die rückläufige Entwicklung ist in erster Linie auf die schwache Nachfrage als Folge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Europa und besonders in Italien zurückzuführen. Im transalpinen Verkehr via Schweiz schlugen zusätzlich die Unterbrüche der Gotthardstrecke zu Buche. Wegen Felsstürzen bei Gurtnellen in den Monaten März, Juni und November musste die Bahnlinie für insgesamt knapp 40 Tage komplett gesperrt werden. Trotz Umleitungen via Lötschberg/Simplon führten allein diese Ereignisse zu einem Volumenverlust von 6 Prozent auf Jahresbasis. Ein Teil der an die Strasse verlorenen Transporte konnte bislang nicht zurückgewonnen werden. Weitere Beeinträchtigungen entstanden durch Bauarbeiten auf der Lötschberg/Simplonachse. Insgesamt verzeichnete das Segment transalpin via Schweiz einen Rückgang von 12,4 Prozent.

Im transalpinen Verkehr via Österreich konnte Hupac ein kleines Wachstum von 0,7 Prozent verbuchen. Möglich machte dies der leistungsfähige 4-Meter-Korridor, der den Transport der modernen, hochvolumigen Sattelauflieger mit 4 Metern Eckhöhe zulässt. Rückgängig entwickelte sich auch der nicht-transalpine Verkehr mit einem Minus von 9,9 Prozent. Im Segment des Import-Export-Verkehrs ist eine Konsolidierung des Angebots zwischen den Nord-Häfen und der Schweiz zu erwähnen. Auf den Verkehrsachsen Benelux-Österreich/Ungarn/Rumänien, Benelux-Polen/Russland und Belgien-Frankreich/Spanien fiel der Rückgang vergleichsweise moderat aus.

Volatile Märkte erfordern schnelle Anpassung

Hupac hat sich frühzeitig auf die nachlassende Konjunktur vorbereitet. Marktseitig wurde das Angebot durch eine moderate Reduzierung der Zugsumläufe auf einzelnen Strecken gestrafft. Einige unrentable Verkehre in Randbereichen wurden suspendiert. Auf der Kostenseite reduzierte Hupac ihre Wagenflotte und passte die Terminalkapazitäten an. „Volatile Märkte sind die neue Normalität“, stellt Hupac Direktor Bernhard Kunz fest. Auch das Bahnsystem muss dem Rechnung tragen, wenn es vom flexibleren Strassensystem nicht abgehängt werden will. „Wir müssen jede Möglichkeit nutzen, um die Produktivität zu erhöhen und die Kosten zu senken. Eisenbahnverkehrsunternehmen, Operateure, Terminals ? jeder leiste seinen Beitrag. Auch die Staaten haben wichtige Hausaufgaben zu erledigen, beispielsweise bei den Themen Interoperabilität und Marktaufsicht.“ Preiserhöhungen, wie sie zur Zeit in den Bereichen Bahninfrastruktur, Energie und Wagenunterhaltskosten zu beobachten sind, können die Entwicklung des kombinierten Verkehrs bremsen. „Der Transportmarkt steht unter hohem Druck. Für das Jahr 2013 sind unsere Prognosen verhalten.“

Ausbau der Zulaufstrecken: pragmatische Lösung

Hupac begrüsst die Absicht des Bundes, leistungsfähige Zulaufstrecken zum Gotthard-Basistunnel herzustellen. Wichtig ist, dass sowohl die Chiasso-Linie als auch die Luino-Linie angepasst werden. Die Strecke Chiasso-Seregno-Milano weist ein grosses Potenzial auf, doch gegenwärtig bestehen Kapazitätsengpässe, die erst mit der Umfahrungsstrecke Seregno-Bergamo behoben werden. Die Strecke Luino-Gallarate-Novara dagegen bewältigt heute 75 Prozent des unbegleiteten Kombinierten Verkehrs via Gotthard und bedient die Grossterminals westlich von Mailand. Um die Vorteile des Gotthardbasistunnels möglichst rasch zu nutzen, vertritt Hupac daher einen p

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