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Cuxport benötigt zusätzliche Flächen für weiteres Wachstum

Der Hafendienstleister Cuxport zieht eine positive Bilanz seines Geschäftsjahres 2012. Seeseitig wurden rund 1,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Insbesondere in der Automobillogistik verzeichnete Cuxport hohe Zuwächse. Auch die Projektlogistik für die Windenergiebranche sowie der Trailerumschlag konnten ausgebaut werden. Gleichzeitig stieg die Zahl der Mitarbeiter am Multi-Purpose-Terminal auf über 200 Beschäftigte. Die Anzahl der Schiffsanläufe erhöhte sich innerhalb eines Jahres um ein Drittel. Für ein weiteres Wachstum werden zusätzliche Flächen gebraucht.

Im Vergleich zum Vorjahr steigerte Cuxport den Umschlag von Pkw und Nutzfahrzeugen um 6,4 Prozent auf rund 240.000. Ausschlaggebend dafür waren sowohl der Ausbau bestehender als auch der Gewinn von Neugeschäften für namhafte Hersteller der Automobilbranche. Im Bereich der Nutzfahrzeuglogistik konnten Exportverkehre nach Großbritannien und Skandinavien etabliert werden. Durch die Aufnahme neuer Reederei-Liniendienste ins britische Immingham und Southampton wurden die Abfertigungsdichte erhöht und neue Zielmärkte erschlossen.

„Wir haben im vergangenen Jahr insbesondere in der Automobillogistik hohe Investitionen getätigt, beispielsweise in eine automatisierte Waschanlage für Spezial- und Standardwäsche sowie den Ausbau unserer Werkstatt zur Unterbodenkonservierung verschiedener Automodelle“, erläutert Cuxport-Geschäftsführer Hans-Peter Zint. Ein zusätzliches Bahngleis im Terminal ermöglicht seit Mai 2012 die gleichzeitige Abfertigung zweier Ganzzüge, zwei neue Doppelstockrampen das parallele Be- und Entladen von Autozügen.

Ein wichtiges Standbein des Hafenlogistikers ist mittlerweile auch der Projektbereich Windenergie. Dieser übernahm im vergangenen Jahr unter anderem die Verladung von 30 Monopiles und 180 Turmsegmenten, den Umschlag von Rotorblättern für Onshore-Windparks sowie die Unterstützung der Seekabellogistik der Offshore Marine Management GmbH, darunter den Umschlag von 280 Tonnen schweren Kommunikationskabeln zur Anbindung der Offshore-Umspannplattform HelWin 1. Zudem schloss Cuxport eine Reservierungsvereinbarung von Flächen mit dem Energieunternehmen E.ON. Der Cuxport-Terminal wird für E.ON als Basishafen für die Installationsphase des Offshore-Windparks Amrumbank dienen. Weitere Projekte in diesem Segment konnten auch für das laufende Jahr gewonnen werden.

„Unsere Multi-Purpose-Strategie trägt Früchte. Heute sind wir dank der Ausweitung unserer Services und vertieften Kundenbeziehungen sowohl in der Automobillogistik für die Original Equipment Manufacturer ein gefragter Partner, als auch für Hersteller und Dienstleister der Windenergiebranche“, beurteilt Geschäftsführer Michael de Reese die Entwicklungen am Hafenterminal. Der private Terminalbetreiber verzeichnete zudem messbare Qualitätsverbesserungen durch die Zertifizierung der Arbeitssicherheit nach OHSAS-18001-Standard (Occupational Health- and Safety Assessment Series).

„Durch die komplette Auslastung unseres Mehrzweckterminals ist ein weiteres Umschlagswachstum nur mit zusätzlichen Flächen und durch den Bau von Liegeplatz 4 möglich. Gemeinsam mit der öffentlichen Hand können wir dieses für die Region so wichtige Projekt realisieren und auch weiterhin Arbeitsplätze schaffen“, so Michael de Reese. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre konnte Cuxport die Zahl seiner Beschäftigten verdreifachen. Allein im letzten Jahr waren über zehn Prozent mehr Mitarbeiter als im Vorjahr beim Hafenlogistiker angestellt. Die Kosten für die Infrastrukturarbeiten am Liegeplatz 4 belaufen sich auf rund 32 Millionen Euro. Hinzu kommen acht Millionen Euro Investitionen in die Suprastruktur, die von Cuxport getragen werden.

Rückgänge verzeichnete der Hafenlogistiker auf Grund des zurückgegangenen Wirtschaftswachstums in Großbritannien im Container- und Rolltrailerumschlag, die durch Mengenzuwächse im

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