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bayernhafen Gruppe setzt auf ihre Stärken

In ihrem Doppel-Jubiläumsjahr 2012 – der bayernhafen Bamberg wurde 50, der bayernhafen Nürnberg 40 Jahre alt – hat die bayernhafen Gruppe weiter konsequent auf ihre Stärken gesetzt. Als Standort-Architekt gewann sie neue Kunden hinzu und unterstützte Bestandskunden durch Flächenerweiterungen auf ihrem Wachstumskurs. Gleichzeitig weitete sie den kombinierten Verkehr aus, sicherte in enger Kooperation mit Operateuren neue Verbindungen zu den Seehäfen und trug damit nachhaltig zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf Schiene und Wasserstraße bei.

Über alle sechs Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau konnte die bayernhafen Gruppe 2012 ihren Güterumschlag bei Schiff, Bahn und Lkw nahezu auf Vorjahresniveau halten: Nach 29,8 Mio. t 2011 waren es 2012 rund 29,6 Mio. t, ein Rückgang von 0,8 Prozent. Der Schiffsgüterumschlag stieg um 4,2 Prozent auf 3,674 Mio. t. Per Bahn waren es 6,7 Mio. t (Vorjahr 7,1 Mio.), ein Rückgang von 5 Prozent. Das Wachstum im Containerumschlag setzt sich fort: So schlug der Intermodalbereich 2012 insgesamt 421.214 TEU (Standardeinheiten) um, das sind 2,3 Prozent mehr als 2011. Großer Erfolg auch bei der Rollenden Landstraße über den Brenner: Nach dem Aus durch den bisherigen österreichischen Betreiber gelang es bayernhafen im Dezember 2012, in einer deutsch-italienischen Kooperation die Zukunft der RoLa zu sichern.

Binnenschifffahrt legt wieder zu

Wegen Eis wurde im Januar und Februar 2012 an rund 20 Tagen die Schifffahrt am Main-Donau-Kanal eingestellt; auch Main und Donau waren vom Dauerfrost betroffen. Im April ruhte die Schifffahrt bis zu drei Wochen auf rund 760 Kilometern – aufgrund von Instandhaltungsmaßnahmen an Schleusen an Main, Main-Donau-Kanal und Donau. Dennoch holte das Binnenschiff stark auf und kam übers Jahr 2012 auf einen Güterumschlag von 3,674 Mio. t ? das sind 4,2 Prozent mehr als die 3,526 Mio. t vom Vorjahr. Ausgewirkt haben sich hier auch die Leichterungen bei Niedrigwasser auf der Donau.

Ein Drittel der Schiffsgüter entfiel auf land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Nahrungs- und Futtermittel ? dieser Bereich nahm 2012 um knapp 20 Prozent zu. Weiter abgenommen hat dagegen der Umschlag von Stahl und Eisen ? um noch einmal -26 Prozent zum Jahr 2011. Verantwortlich dafür ist auch die Schließung eines Stahlwerks in Serbien. Damit hat der Stahlumschlag per Schiff seit 2006 um über 60  Prozent abgenommen ? auf nur noch rund 7 Prozent am gesamten Schiffsgüterumschlag. Auch der Umschlag von Fahrzeugen, Halb- und Fertigwaren hat um -57 Prozent abgenommen ? auch deshalb, weil wegen fehlender Schiffskapazitäten PKW-Transporte vom Schiff auf die Bahn wechselten. Dies zeigt auch, wie wichtig eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur (z.B. auf der Donau) für die Entwicklung Südosteuropas ist.

Weiter auf Wachstumskurs – die vier Containerterminals an den bayernhafen Standorten legen 2012 um 2,3 Prozent zu

Vier bayernhafen-Standorte haben ein Container-Terminal: Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg und Regensburg. Hier wechseln Container den Verkehrsträger, im bayernhafen Nürnberg zudem noch Sattelauflieger und Wechselbrücken. Über alle vier KV-Terminals stieg der unbegleitete Kombinierte Verkehr von 411.800 TEU (Standardeinheiten) 2011 auf 421.214 TEU im Jahr 2012 – trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen auf hoher Basis noch einmal ein Plus von 2,3 Prozent. „Im kombinierten Verkehr spielt die Musik“, sagt Alexander Ochs, Prokurist und Intermodal-Verantwortlicher der bayernhafen Gruppe, „hier liegen viele Chancen für intelligente Verkehrsverlagerungen von der Straße auf Schiene und Wasserstraße. Je effizienter der Containerverkehr gemanagt wird, desto interessanter wird er für die verladende Industrie. Mit LogOn, der Echtzeit-Infoplattform für alle Beteiligten der logistischen Kette, stärken wir den Kombinierten V

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