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Salewa realisiert hochmodernes Logistikzentrum in Bozen

Die neue Firmenzentrale des Südtiroler Bergsportspezialisten ist ein Bau, in dem die Werte hoch gehalten werden und in dem der Mensch im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns steht. Der Firmensitz ist aber auch eine Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch. Nirgends wird das so deutlich wie im neuen vollautomatisierten Logistikzentrum. Das Zentrallager übernimmt die gesamte Distribution der Produkte für den Bergsport. Mit Unterstützung der energieeffizienten Lösungen von TGW konnte das zukunftsweisende Projekt in Bozen realisiert werden.

Oberalp S.p.A. ist ein Unternehmenszweig der Oberrauch-Gruppe. Die Handelsfamilie Oberrauch ist seit fünf Generationen im Textilbereich tätig. OberAlp ist mit den Marken Salewa und Dynafit gleichzeitig einer der führenden Hersteller im Bergsportbereich. Der steigende Erfolg brachte Konsequenzen mit sich und der Standort in Bozen wurde zu klein, mehrere Satellitenlager in und um Bozen erwiesen sich als umständlich. Der Wunsch nach einem Gebäude, dass zur Heimat und Zentrale aller Marken im Portfolio werden sollte, wurde mit dem Bezug des Headquarters im Oktober 2011 Wirklichkeit. Auch das Zentrallager und Verteilzentrum fanden in dem Gebäudekomplex Platz. Mit TGW wurde das Projekt im Bereich Logistik umgesetzt.

Moderne Architektur für zukunftsweisende Logistik

Für das neue Headquarter in Bozen wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Vorschlag eines renommierten norditalienischen Architekten wurde angenommen und ein futuristischer Bau in Angriff genommen. Das neue Headquarter sollte nicht nur als neue Logistikzentrale und großer Warenumschlagsplatz dienen, sondern auch mit einem Salewa Flagship Store sowie einer großen, attraktiven Kletterhalle als Besuchermagnet wirken.

Für das Innenleben des neuen Logistikzentrums wurde TGW als Generalunternehmer beauftragt. „Beim Projekt Oberalp war wieder einmal das große Produkt-Portfolio von TGW für den Erfolg maßgeblich. Durch die einzelnen Bausteine konnten wir unserem Kunden ein individualisiertes System anbieten, das genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten wurde“, so TGW Project Manager Roland Stieger.

Gemeinsam mit IWL, einem Logistikberater aus Ulm, wurde das Konzept erarbeitet. Der Lieferumfang von TGW beinhaltete Behälter- sowie Palettenfördertechnik, Lagertechnik und Steuerung.

Höhenlimit für dynamisches Lager

Zusätzlich zur Steuerung realisierte TGW die gesamte Behälter- und Palettenfördertechnik sowie die Lagertechnik. Hierfür wurden ca. 80 Meter Palettenfördertechnik und etwa 1.000 Meter Behälterfördertechnik verbaut.

Im automatischen Kleinteilelager mit acht Gassen à 73,5 Meter wird pro Gasse ein Mustang Regalbediengerät mit Antipendelantrieb und Kombiteleskop eingesetzt. Die Regalbediengeräte erreichen mit 18 Metern eine ansehnliche Höhe. „Für Oberalp bedeutet diese Technologie eine rasante Neuerung von viel Handarbeit auf einen hohen Automatisierungsgrad“, sagt Hubert Andres, Logistikdirektor bei Operalp. „Das bringt uns deutlich höhere Leistung, stellt uns aber auch vor völlig neue Herausforderungen, beispielsweise bei der Personalentwicklung für den Betrieb und die Wartung des mechatronischen Gesamtsystems.“

Zusätzlich zu den mechanischen und automatisierungstechnischen Aspekten der Anlage, erwarb Oberalp ein Life Time Service Paket. Ein Konsignationslager, also ein TGW geführtes Ersatzteillager, sorgt für kontinuierliche Nachlieferung, sollte ein Teil ersetzt werden. Das Lager wird nach zwei Jahren in TGW-Eigentum an den Kunden übergeben. Innerhalb dieser zwei Jahre sind periodisch TGW-Mitarbeiter vor Ort und führen Wartungen und Rundum-Support durch. In diesem Pake

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