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Aus Fross wird Noerpel

Seit August 2009 agiert die Fritz Fross GmbH & Co. KG aus dem badischen Teningen bei Freiburg unter dem Dach der C.E. Noerpel GmbH. Nun wird dies auch nach außen hin sichtbar: Ab dem 1. März 2013 nehmen die Logistiker aus dem Breisgau den Namen ihres Gesellschafters an. Hinter dem Ziel, ein flächendeckendes Dienstleistungsnetz in Südwestdeutschland zu schaffen und wichtige logistische Knotenpunkte zu besetzen, steckt bei Noerpel eine klare strategische Vorgehensweise.

Neuster Zugang zum 1. März 2013 in der Noerpel-Familie ist die derzeitige Kühne+Nagel-Niederlassung in Villingen-Schwenningen. Neben dem Hauptstandort Ulm hat Noerpel bisher Niederlassungen in Freiburg/Teningen, Kempten, Ravensburg, Heidenheim, Passau, Hannover, Prachatice (CZ) und Hamburg. Die in der fünften Generation familiengeführte Noerpel-Gruppe hat mit diesen Standorten im Jahr 2012 circa 200 Millionen Euro erwirtschaftet.

Als Mitgründer und Partner des bundesweiten IDS-Stückgutnetzes investiert Noerpel kontinuierlich in die Infrastruktur der einzelnen Standorte. Hierzu gehört beispielsweise die Errichtung von Lagerhallen, wie 2011 am Hauptstandort in Ulm geschehen. Auch die Ausstattung der Noerpel-Niederlassungen mit modernster IT erhöht die Schlagkraft der Logistikgruppe weiter. So entwickelt Noerpel derzeit in einem weltweit bisher einmaligen Pilotprojekt mit arvato systems eine SAP-basierte Software-Lösung für die integrierte Abwicklung aller Hauptprozesse des Speditionsbetriebes. „Diese Neuentwicklung soll planmäßig ab 2014 in Betrieb gehen und wird in der Logistikbranche einen neuen Standard setzen“, ist Geschäftsführer Noerpel-Schneider überzeugt.

Seit den Anfangstagen mit einfachen Transportaufträgen über die Schlüsselrolle als „bahnamtliches Rollfuhrunternehmen“ an wichtigen Logistikstandorten hat sich Noerpel zu einem modernen, international agierenden Logistik-Spezialisten entwickelt. Nach Abgabe der Bahnkonzession in den 1980-er Jahren konzentrierte sich Noerpel auf internationale Straßentransporte und gründete Ende der 1980-er Jahre das Stückgutnetzwerk IDS mit. In den folgenden Jahren baute Noerpel sukzessive das Lagerlogistikgeschäft auf, ergänzt von weiteren Logistik-Services. Hierbei spezialisierte sich das Familienunternehmen insbesondere auf komplexe Dienstleistungen innerhalb der Produktionslogistik. Hinzu kamen der neue Geschäftsbereich „Packaging Solutions“ sowie die Gründung einer eigenen Arbeitnehmerüberlassung mit qualifizierten Mitarbeitern für sämtliche Einsatzbereiche innerhalb der logistischen Kette.

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