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Täglich im Einsatz: Kühne + Nagel und Tchibo testen Lang-Lkw

Kühne + Nagel beteiligt sich am Feldversuch: Ab dem 20. Februar 2013 wird der Logistikdienstleister für das Handelsunternehmen Tchibo täglich mit einem Lang-Lkw von Mecklenburg-Vorpommern ins Güterverkehrszentrum (GVZ) Bremen fahren. Eine Sondergenehmigung für die letzte Meile im innerstädtischen Bereich wurde am 19. Februar 2013 erteilt.

Ziel des Feldversuchs ist es, die logistischen Abläufe und die ökonomischen und ökologischen Auswirkungen des Einsatzes von Lang-Lkw zu untersuchen. „Auf der Strecke von Gallin nach Bremen sparen wir durch den Einsatz des Lang-Lkw rund 30.000 Liter Diesel pro Jahr. Damit einher geht natürlich auch eine Reduzierung der CO2-Emissionen“, so Uwe Bielang, Regionalleiter Norddeutschland der Kühne + Nagel (AG & Co.) KG. Arnd Liedtke, Konzernsprecher von Tchibo ergänzt: „Trotz langjähriger Bemühungen ist es leider nicht möglich, eine geeignete Bahnverbindung zwischen Gallin und Bremen zu etablieren. Daher möchten wir mit diesem Feldversuch nun die Alltagstauglichkeit des Lang-Lkw testen. Besonders interessiert uns, wie stark sich der Treibstoffverbrauch und somit die Umweltbelastung reduzieren lässt.“ Der von Kühne + Nagel eingesetzte Lang-Lkw wird ab sofort im 24-Stunden-Rundlauf, also drei Mal täglich, für das Unternehmen Tchibo Waren von Gallin in Mecklenburg-Vorpommern bis ins Bremer GVZ und wieder zurück befördern. Die Strecke führt fast ausschließlich über Autobahnen und ist damit für den Einsatz von Lang-Lkw besonders geeignet. Durch die insgesamt acht Achsen, die den Kühne + Nagel Lang-Lkw tragen, ist die Achsbelastung der Straße damit deutlich geringer als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Obwohl das Bundesland Bremen selbst nicht am Feldversuch teilnimmt, dürfen Lang-Lkw inzwischen auch über die A1 und die A27 durch Bremer Stadtgebiet fahren. Kühne + Nagel hat zusätzlich eine Sondergenehmigung für die Nutzung der verbleibenden Teilstrecke bis zum GVZ erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass das Land Bremen die logistische Sinnhaftigkeit erkannt hat und uns in diesem wichtigen Thema entgegengekommen ist“, so Bielang.

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