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Freie Hand für Teddybären

Das Sortiment von Spiele Max umfasst rund 30.000 Artikel. Das Zentrallager für die Versorgung der über 50 Filialen in Deutschland betreibt die Berliner Rieck Logistik-Gruppe. Der Geschäftsbereich Rieck Projekt Kontrakt Logistik hat das Warehousemanagement weiter optimiert: Seit Januar 2013 läuft ein neues Pick-by-Voice-System im Echtbetrieb.

Spiele Max ist einer der führenden Filialisten für Babyausstattung, Mode und Spielwaren. Seit der ersten Ladeneröffnung 1982 ist das Unternehmen rasant gewachsen, und damit auch die Anforderung an den Logistikdienstleister. Die Zusammenarbeit mit Rieck besteht inzwischen über acht Jahre. „Für uns ist es von großem Vorteil, dass Rieck genau weiß, worauf bei der Belieferung unserer Filialen zu achten ist und hier völlig selbstständig agieren kann“, sagt Christian G. Ritschel, Prokurist bei Spiele Max und verantwortlich für den Bereich Organisation, IT & Supply Chain. „Es war und ist die richtige Entscheidung, das Zentrallager bei Rieck einzurichten ? ein eigenes Warehouse könnten wir selbst nicht besser managen.“

Individuelles Warehousing

Aus Erfahrung klug: Beim Kunden Spiele Max hat Rieck die klassische Sortierung nach Artikeln aufgehoben. Stattdessen sind die Regale im Zentrallager nach Filialen geordnet. Puzzles, Teddybären, Babymützen und Modelleisenbahnen ? Artikel aus dem gesamten Sortiment lagern nebeneinander. Vorteil: eine enorme Zeitersparnis bei der Kommissionierung. „Die Belieferung der Filialen muss zügig erfolgen, denn wer den gewünschten Artikel bei uns nicht findet, geht zum Wettbewerber oder bestellt im Internet“, sagt Ritschel.

Damit sämtliche Produkte stets im Laden erhältlich sind, hat Rieck Tempo und Qualität bei der Zusammenstellung der Sendungen weiter erhöht. „Das neue Pick-by-Voice-System ist nicht nur praktisch, weil die Kommissionierer beide Hände frei haben um Pakete zu öffnen, die Artikel zu zählen und zu verpacken, es fördert auch das konzentrierte Arbeiten“, stellt Marcus Fichtner, Qualitätsbeauftragter bei Rieck, fest. Das Hantieren mit Scanner, Packliste und Bleistift entfällt, denn die Prozesse sind sprachgestützt und laufen über ein Headset. Mit der am Gürtel befestigten Hardware werden die Artikel gescannt. Sobald die Mitarbeiter einen Handgriff mündlich mit „Okay“ bestätigen, bildet das System diese Aktion umgehend ab. Damit ist der aktuelle Bestand nachvollziehbar; SPIELE MAX weiß jederzeit, wo sich ein Artikel gerade befindet und welche Mengen noch verfügbar sind.

„Wir haben die Pick-by-Voice-Testphase erfolgreich abgeschlossen“, sagt Patrick von Oy, Geschäftsleitung Rieck. „Mit der Entscheidung für diese Lösung sind wir sehr zufrieden. Jetzt freuen wir uns auf das nächste Sendungshoch ? das Ostergeschäft und die Aufschaltung weiterer Lagerkunden im Laufe des Jahres.“

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