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IDS: Schwankende Märkte, stabiles Netz

Die Partner von IDS Logistik transportierten im vergangenen Jahr insgesamt 11,2 Millionen Sendungen. Beim Umsatz erreichte Deutschlands größte Stückgutkooperation mit 1,7 Mrd. Euro das Vorjahresniveau. 2013 erwartet IDS wieder Wachstum auf dem Transportmarkt.

Die 6.200 Mitarbeiter in den Partnerunternehmen haben 2012 im IDS-Verbund rund 3 Millionen Tonnen Güter bewegt. Die Sendungszahl innerhalb Deutschlands ging insgesamt leicht zurück. Sie gab gegenüber dem Rekordjahr 2011 um 2 Prozent nach, blieb aber deutlich über den Mengen früherer Jahre.

Das nationale Stückgutgeschäft war 2012 stark von der wechselhaften Konjunkturentwicklung geprägt. „Nach einem vielversprechenden ersten Halbjahr zeigte sich das vierte Quartal, insbesondere im Dezember 2012, sehr schwach“, sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik GmbH, Kleinostheim.

Die IDS-Partner haben auch 2012 nachhaltig in das Depotnetz investiert. So sind Erweiterungsbauten im hessischen Baunatal (DSV Road), im thüringischen Ohrdruf (Geis Eurocargo) sowie Schwanebeck in Sachsen-Anhalt (Krage & Gerloff) in Betrieb gegangen. „Außerdem haben wir den Fuhrpark mit 900 neuen High Cube-Wechselbrücken modernisiert“, sagt Dr. Michael Bargl. „Und 2013 setzen unsere Partnerunternehmen die kontinuierlichen Investitionen fort: Mehrere Standortausbauten sind im laufenden Jahr geplant.“

Stückgut spürt Eurokrise

Beim Export sah IDS sich 2012 mit den wirtschaftlichen Folgen der Eurokrise konfrontiert: International blieb die Sendungsmenge rund acht Prozent unter der Vorjahreszahl. Angesichts der latenten Staatsschuldenkrise in Griechenland und aktuellen finanzpolitischen Warnsignalen aus Portugal, Spanien und Italien fiel das Transportaufkommen in die europäischen Nachbarländer 2012 insgesamt zurück.

Kosten, Infrastruktur, Rampen

Für 2013 erwartet IDS-Geschäftsführer Dr. Bargl im Stückgutmarkt eine Aufheiterung, aber keine sprunghaften Veränderungen. „Die transportierten Mengen könnten moderat anwachsen, die Kosten ? vor allem für Personal, Maut und Diesel ? werden sicher steigen.“ Eine zentrale Herausforderung im Straßentransport wird zunehmend die Infrastruktur: „Die Autobahnbaustellen und die Brückensperrung belasten uns täglich. Die Diskussion um den enormen Investitionsbedarf für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wird uns sicher durch das Wahljahr begleiten.“ Auch der Dauerkonflikt um die Wartezeiten an den Laderampen des Handels wird sich 2013 nicht vollständig entschärfen lassen.

Grüne Aussichten

IDS hat im laufenden Jahr den weiteren Ausbau der Netzstandorte, eine Verstärkung des B2C-Geschäfts sowie ein eigenes Programm zur Reduktion der CO2-Emissionen geplant. 2012 hat IDS den Kohlendioxid-Ausstoß gemäß der DIN EN 16258 systemweit ermittelt, ab sofort lassen sich alle CO2-Einsparungsmaßnahmen direkt mit dem Referenzwert vergleichen. „Schon seit Jahren investieren die IDS-Partner konsequent in effiziente Gebäudetechnik und modernisieren laufend ihren Fuhrpark“, sagt Dr. Bargl. Durch den detaillierten Carbon Footprint kann IDS die Fortschritte und Positiveffekte für den Klimaschutz künftig mit exakten Zahlen belegen.

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