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DSLV begrüßt neues Seehandelsrecht

Mit der Modernisierung des deutschen Seehandelsrechts ist aus Sicht des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) ein den heutigen Gegebenheiten entsprechendes neues Rechtssystem entstanden. „In Einzelpunkten hätten wir zwar noch weitergehende Änderungen befürwortet“, so DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster, „aber mit der Ausrichtung der Haftungsbestimmungen an den Haag-Visby-Rules als internationalem Standard haben wir unser Hauptziel erreicht, grundlegende Wettbewerbsnachteile für unser Gewerbe zu vermeiden.“

Ein nationaler Alleingang bei der Festlegung erhöhter Haftungssummen wäre wirtschaftlich zu Lasten der Spedition gegangen, begründet der Verband seine fachliche Beteiligung bei der Erarbeitung des neuen Rechts.

Nach Ansicht des DSLV-Gesamtvorstands bleibt noch genug zu tun. Denn nun müssen die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen (ADSp) der neuen Rechtslage angepasst werden. Die Verhandlungen mit den ADSp-Trägerorganisationen, zu denen neben dem DSLV auch der DIHK, BDI, BGA und HDE gehören, haben begonnen, ein Ende ist hingegen noch nicht in Sicht.

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