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Jungheinrich im Geschäftsjahr 2012 gut behauptet

Die Jungheinrich AG hat sich 2012 in einem von konjunkturellen Unsicherheiten geprägten Umfeld gut behauptet und die Vorjahreswerte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis übertroffen. Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies eine nahezu stabile Seitwärtsbewegung auf, wobei das Marktvolumen im Kernmarkt von Jungheinrich in Europa um 6 Prozent sank.

Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder ? Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst ? umfasst, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 2.251 Millionen Euro (Vorjahr: 2.178 Millionen Euro). Zu diesem Wachstum trugen besonders das Logistiksystemgeschäft sowie das Produktsegment der verbrennungsmotorischen Stapler bei. Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft sank von 78,7 Tausend Stück im Vorjahr um 7 Prozent auf 73,2 Tausend Einheiten. Das Produktionsvolumen, das zeitversetzt dem Auftragseingang folgte, lag 2012 mit 73,2 Tausend Stück um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 75,7 Tausend Einheiten. Damit blieb das Produktionsvolumen des Jungheinrich-Konzerns weiterhin unter der Höchstmarke des Jahres 2007, in dem 82,4 Tsd. Fahrzeuge produziert wurden. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 31. Dezember 2012 bei 298 Millionen Euro (Vorjahr: 305 Millionen Euro).

Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um 5 Prozent auf 2.229 Millionen Euro (Vorjahr: 2.116 Millionen Euro). Hierzu trug das Neugeschäft mit einer Steigerung von rund 8 Prozent bei. Alle Regionen waren an der Umsatzsteigerung beteiligt. Das Inlandsgeschäft legte im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 598 Millionen Euro (Vorjahr: 571 Millionen Euro) zu. Die Auslandsumsätze erhöhten sich etwas stärker um 6 Prozent auf 1.631 Millionen Euro (Vorjahr: 1.545 Millionen Euro). Die Auslandsquote lag wie im Vorjahr bei 73 Prozent. Der Anteil des außereuropäischen Umsatzes am Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 7 Prozent auf 8 Prozent.

„Unser Unternehmen hat in einem schwierigen Marktumfeld neue Höchstwerte bei Umsatz und EBIT erzielt“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 26. März 2013 in Hamburg. Mit einem operativen Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 150 Millionen Euro hat Jungheinrich das Rekordniveau des Vorjahres in Höhe von 146 Millionen Euro nochmals übertroffen. Die EBIT-Umsatzrendite erreichte 6,7 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Die entsprechende Kapitalrendite auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital (ROCE) lag bei 24,1 Prozent (Vorjahr: 26,2 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 4 Prozent auf 110 Millionen Euro (Vorjahr: 106 Millionen Euro). Damit wurde das bisherige Spitzenergebnis des Vorjahres übertroffen. Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg entsprechend auf 3,27 Euro (Vorjahr: 3,13 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat der Jungheinrich AG tragen dieser Entwicklung Rechnung und werden der Hauptversammlung am 11. Juni 2013 vorschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,70 Euro) und 0,86 Euro (Vorjahr: 0,76 Euro) je Vorzugsaktie auszuschütten.

Zum 31. Dezember 2012 waren konzernweit 11.261 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 10.711), davon 6.094 im Ausland (Vorjahr: 5.786) und 5.167 im Inland (Vorjahr: 4.925). Somit erhöhte sich die Stammbelegschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr um 550 Mitarbeiter, davon 242 in Deutschland. Von diesem Personalaufbau entfielen über 80 Prozent auf die Vertriebseinheiten, vornehmlich im Ausland. Am Standort Norderstedt erhöhte sich der Personalbestand um 45 Mitarbeiter, während die Zahl der Beschäftigten am Standort Moosburg um 21 Mitarbeiter auf 966 Mitarbeiter zunahm. In der Metropolregion Hamburg beschäftigte Jungheinrich zum 31. Dezember 2012 2.411 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.303 Mitarbeiter), davon 1.362 am Standort Norderstedt.

Die Ausgaben des Jungheinrich-Konzerns für Forschung und

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