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Volga-Dnepr fliegt Rumpf des Passagierflugzeugs Irkut MS-21

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines flog kürzlich den Rumpf eines Passagierflugzeugs vom Typ Irkut MS-21 vom russischen Irkutsk nach Schukowski bei Moskau. Für den Transport kam das größte in Serie gefertigte Frachtflugzeug, die Antonow AN-124, zum Einsatz.

Bei der Verladung des zylinderförmigen Rumpfs mit einer Breite von 4,7 Metern, einer Höhe von 4,2 Metern und einer Länge von 11,5 Metern war die langjährige Erfahrung der Experten von Volga-Dnepr gefragt. Da zwischen dem sperrigen Frachtstück und der Innenverkleidung des Laderaums nur wenig Spielraum blieb, wurde der Rumpf der Irkut MS-21 mit Hilfe einer speziellen Ladevorrichtung an Bord der Antonow gebracht. Diese wurde durch die Experten von Volga-Dnepr in Zusammenarbeit mit den Spezialisten des Flugzeugwerks in Irkutsk entwickelt. Der metallene Rumpf der Irkut MS-21 wurde in Irkutsk hergestellt und zu Testzwecken zum Zentralen Aerohydrodynamischen Institut nach Schukowski geflogen. Sowohl die Stadt als auch das Institut wurden nach dem russischen Wissenschaftler Nikolai Jegorowitsch Schukowski benannt, der als Vater der russischen Luftfahrt gilt.

Die Irkut MS-21 gehört zu einer neuen Generation russischer Passagierflugzeuge, deren Entwicklung und Produktion von der Russischen Föderation mit dem Programm „Die Entwicklung der zivilen Luftfahrt in Russland bis 2015“ gefördert wird. Das Flugzeug gehört zu den zentralen Projekten der russischen Flugzeugindustrie im zivilen Flugzeugmarkt.

Volga-Dnepr hat bereits zahlreiche Rumpfsegmente transportiert. Zu den bisherigen Kunden zählten unter anderem British Aerospace und der russische Flugzeughersteller Suchoi.

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