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IWL AG: Ganzheitliches Lagerkonzept für Hemden, Pullover & Co

IWL

Um trotz immer kürzer werdender Lieferzeiten den Kundenanforderungen gerecht zu werden und den Durchsatz zu steigern, erweitert die Casamoda Heinrich Katt GmbH & Co. KG ihr Zentrallager am Standort Oldenburg um ein neues Automatisches Kleinteilelager. In diesem sollen künftig 1,7 Millionen Liegewaren bevorratet werden. Mit der Planung und Umsetzung beauftragte das Unternehmen die IWL AG. Die Logistikberater entwickelten ein ganzheitliches Lagerkonzept, das die bestehenden und neu zu integrierenden Logistikprozesse zusammenführt.

Die Casamoda Heinrich Katt GmbH & Co. KG ist ein weltweit agierendes Mode- und Lifestyleunternehmen für Herrenmode. Am Firmensitz in Oldenburg lagern vorwiegend Liegewaren wie Hemden, Pullover und T-Shirts. Von hier aus versendet das Unternehmen außerdem täglich rund 50.000 Teile an den Fachhandel und an seine Online-Kunden. Um den steigenden Vertriebsanforderungen auch in Zukunft gerecht zu werden und mehr Produkte lagern zu können, entschied sich der Modeexperte für den Ausbau seines Standortes.

Für die konzeptionelle Planung und Realisierung des Projekts zeichnet die Ulmer IWL AG verantwortlich. Ziel der Logistikberatung ist es, die Lagerkapazität bei Casamoda um 100 Prozent zu steigern, ohne die Komplexität der Logistikprozesse insgesamt zu erhöhen. Als Lösung schlug IWL daher die Erweiterung des Standortes um ein leistungsstarkes Automatisches Kleinteilelager (AKL) vor.

In dem 3.500 m² großen AKL sollen zukünftig auf zehn Gassen rund 110.000 Kartons mit Liegewaren bevorratet werden ? das entspricht etwa 1,7 Millionen zusätzlichen Modeartikeln. Die Versorgung der doppelttiefen Karton-Lagerplätze erfolgt gassenseitig durch Regalbediengeräte. „Im Zuge der Lagerneuintegration haben wir ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das sich durch einen durchgängigen Materialfluss zwischen Bestandslager und Automatischem Kleinteilelager auszeichnet“, erklärt Ralph Ehmann, Gründer und Geschäftsführer der IWL AG. „Das AKL wird daher direkt neben dem bestehenden Lagerkomplex errichtet und mit diesem durch eine 25 m lange Brücke mit integrierter Fördertechnik verbunden.“ Um die zukünftigen logistischen Abläufe simpel und gleichzeitig maximal effizient zu gestalten, ist das Gesamtkonzept auf die ideale Verknüpfung der bestehenden und der neuen Prozesse ausgelegt.

Das vorhandene Lager mit einer Grundfläche von ca. 5.500 m² bleibt daher weiter bestehen. Hier werden die neuen, automatisierten Funktionsbereiche Kommissionierung, Verpackung, VAS und Versand installiert. Zudem wird im Bestand ein neuer Hängetaschen-Sorter inklusive eines dynamischen Puffers integriert, der unter anderem für die Retourenabwicklung genutzt werden kann. Die Bereiche Wareneingang und Warenausgang bleiben ? ebenso wie das ca. 500 Stellplätze fassende Palettenlager ? erhalten. Zusätzlich wird ein manuelles Fachbodenlager für Sonderartikel und als Postenlager eingerichtet.

Der Warenfluss zwischen altem und neuem Gebäude läuft komplett automatisiert über die Brückenkonstruktion. Artikel für das AKL gelangen so vom Wareneingang im Bestandsgebäude in das neue Lager. Auslagerungen erfolgen ebenfalls über die Brücke. Sobald ein Auftrag gestartet wird, transportiert die neuintegrierte Fördertechnik Kartons aus dem AKL in die Kommissionierung. Artikel aus dem bestehenden Lager gelangen über eine separate Fördertechnik dorthin. In der Kommissionierung entnehmen Mitarbeiter die Waren aus ihren Kartons und geben sie falls erforderlich in den Hängetaschen-Sorter bis alle Waren eintreffen. Anschließend verpacken sie die Modeartikel und übergeben sie an den Versand. Auf diese Weise sollen täglich bis zu 65.000 Teile im AKL umgeschlagen werden.

Die Versandleistung von Casamoda kann durch das Lager auf bis zu sechs Millionen Teile pro Jahr gesteigert werden. Die Inbetriebnahme des Lagers is

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