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Sichere Luftfracht: Logwins neuer Röntgenscanner

Der Logistikdienstleister Logwin hat in einen zweiten Röntgenscanner zur Überprüfung von Luftfrachtsendungen investiert. Die Anlage ging Ende März in Betrieb und steht in der Logwin-Niederlassung am Stuttgarter Flughafen. Über diesen Standort wickelt der Logistiker deutschlandweit die meisten Luftfrachtexporte für seine Kunden ab. Bereits im März 2012 hatte der Spediteur dort seinen ersten eigenen Röntgenscanner in Betrieb genommen.

Mit der zweiten Anlage ist Logwin gut gerüstet für die Zeit ab dem 29. April 2013: An diesem Tag verlieren über 40.000 Unternehmen in Deutschland ihren Status als bekannte Versender, nur ein Bruchteil von ihnen ist bereits gemäß der neuen EU-Verordnung zertifiziert. „Nach unseren Analysen wird sich die Frachtmenge, die rechtlich als unsicher eingestuft wird, an unserem Standort auf das Achtfache erhöhen“, sagt Werner Sander, Niederlassungsleiter von Logwin in Stuttgart. „Die von externen Dienstleistern zur Verfügung gestellten Geräte würden nicht ausreichen, um alle Sendungen zeitnah zu überprüfen“.

Auch an anderen deutschen Standorten kann der Spediteur die Luftfrachtsendungen seiner Kunden als „sicher“ erklären: An den Flughäfen in Frankfurt, München und Düsseldorf betreibt Logwin Anlagen gemeinsam mit drei anderen Speditionsunternehmen; das Gerät in Düsseldorf hat Logwin angeschafft. Die Sendungen der Kunden durchlaufen die Anlagen je nach Frachteingang oder Dringlichkeit.

Abfertigung ohne Warteschlange

Seine Röntgenanlagen in Stuttgart nutzt Logwin ausschließlich für eigene Kunden. Unternehmen aus verschiedenen Branchen profitieren so von der schnellen und zuverlässigen Abfertigung ihrer Luftfrachtsendungen. In der Regel treffen die Packstücke zwischen 16.30 Uhr und 20 Uhr am Flughafen ein. „Wir haben unseren Kunden das Versprechen gegeben, ihre Sendungen noch am selben Abend zu überprüfen und auf den Weg zu bringen?, erklärt Werner Sander. ?Zurzeit reicht dafür ein Röntgenscanner ? ab Ende April wird sich das nur mit zwei Anlagen umsetzen lassen“.

Der erste Röntgenscanner ist nun seit einem Jahr in Betrieb. „Die Anschaffung dieses Gerätes hat sich vom ersten Tag an gelohnt“, sagt Werner Sander. „Eigentlich hatten wir im ersten Jahr mit einer deutlich geringeren Auslastung gerechnet“. Viele Kunden haben außerdem bereits angekündigt, ab April mehr Sendungen über Logwin zu exportieren. Andere Unternehmen haben sich aufgrund des Röntgenscanners für eine Zusammenarbeit mit Logwin entschieden.

Nachprüfung aus eigener Hand

Rund fünf Prozent aller Sendungen können keinen Röntgenscanner durchlaufen – weil sie zu groß sind, weil ihr Inhalt sich nicht röntgen lässt oder weil die Strahlen die Waren beschädigen würden. In Stuttgart überprüft Logwin diese Sendungen mit seinem eigenen Ionen-Detektor. Dadurch sparen einige Kunden doppelt Zeit. „Wer nicht über ein solches Gerät verfügt, muss die nachzuprüfenden Sendungen an den nächsten Dienstleister weiterreichen ? das bedeutet erneute Wartezeit für den Versender, die wir vermeiden können“, sagt Werner Sander.

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