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Postbeschäftigte erhalten 2013 und 2014 mehr Geld

Die rund 130.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post erhalten in diesem und im nächsten Jahr mehr Geld. Darauf verständigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Post AG zum Abschluss der laufenden Tarifverhandlungen.

Dabei steigen die Gehälter zum 1. August 2013 um 3,1 Prozent und in einem weiteren Schritt zum 1. Oktober 2014 um 2,6 Prozent, mindestens aber um einen Bruttobetrag von 2.200 Euro pro Mitarbeiter, bezogen auf die Laufzeit des Tarifvertrages. Für die Auszubildenden wurde eine Erhöhung der Vergütung rückwirkend zum 1. April 2013 um 6,1 Prozent, bezogen auf die Laufzeit, vereinbart. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1. April 2013 bis zum 31. Mai 2015.

Für die aktiven Bundesbeamten bei der Deutschen Post wurde eine Einmalzahlung von jeweils 200 Euro zum 1. Juli 2013 und noch einmal zum 1. April 2014 vereinbart. Zudem wird die sogenannte Postzulage für die Beamten neu gefasst und diese vom 1. Oktober 2013 an mit den übrigen Bundesbeamten gleichgestellt. Dies führt zu einer Erhöhung der Zulage auf durchschnittlich 110 Euro im Monat. Zugleich erhalten die Beamten der unteren Einkommensgruppen ab dem 1. Oktober 2013 eine zusätzliche Zahlung von 125 Euro im Jahr.

„Dieser Abschluss führt zu einer weiteren Verschärfung unserer strukturellen Nachteile in einem schrumpfenden Briefmarkt. Zumindest ist es uns aber gelungen, Planungssicherheit und Klarheit bei den Lohnkosten für mehr als zwei Jahre zu erreichen,“ so Angela Titzrath, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektorin der Deutschen Post DHL.

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