Newsticker

Razer errichtet mit Loxxess europäisches Zentrallager

Die familiengeführte, mittelständische Loxxess AG hat an ihrem Standort in Hamburg den Betrieb des europäischen Zentrallagers der amerikanischen Firma Razer übernommen. Das kalifornische Unternehmen ist Weltmarktführer für professionelle Hardware für Computerspieler wie Computermäuse, Headsets oder Spezial-Tastaturen.

Standort der europäischen Razer-Zentrale ist ebenfalls Hamburg. „Loxxess hat bereits für andere amerikanische Unternehmen wie den Snowboardspezialisten Burton erfolgreich europäische Zentrallager aufgebaut“, sagt Marco Chillon, General Manager von Razer Europe. „Das für uns eigens erstellte Konzept hat uns überzeugt und wir sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Mit dem neuen Lager werden wir unsere Lieferfähigkeit weiter verbessern und unsere Logistikkosten senken können.“

Loxxess lagert für Razer in Hamburg die gesamte Bandbreite der etwa 250 verschiedenen Razer-Produkte. Der komplette Bestand der von Fachleuten als Fast Moving Consumer Goods (FMCG) bezeichneten Ware dreht sich mindestens einmal im Monat. Im Wareneingang prüft Loxxess, ob die Ware vollständig und äußerlich unbeschädigt ist und lagert sie dann in einem Hochregal auf Paletten. Die Aufträge für die Distribution an Großhändler (B2B-Versand) erhält Loxxess von Razer elektronisch, kommissioniert die Sendungen, macht sie versandfertig, übergibt sie an Transportdienstleister und übernimmt die Transportüberwachung.

Für dieses Jahr ist geplant, dass Loxxess auch Retouren annimmt und bearbeitet. Dabei wird die Funktionsfähigkeit der eingehenden Geräte nach Razer-Vorgaben überprüft, defekte Geräte werden fachgerecht entsorgt und Ersatz veranlasst. „Für unser gesamtes Team in Hamburg ist es ein Ansporn, die enorme Zuverlässigkeit der Razer-Produkte auf die Logistik zu übertragen“, sagt Dr. Claus-Peter Amberger, CEO der Loxxess AG. „Dabei konnten wir die Anforderungen innerhalb weniger Wochen umsetzen, weil wir sowohl die Kompetenz im Warehousing wie bei Test und Reparatur elektronischer Produkte von anderen Kundenlösungen auf die Razer-Anforderungen übertragen konnten.“

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*