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Panalpina meldet Gewinn im ersten Quartal

Nach einem Verlust im letzten Jahr kehrte die Panalpina-Gruppe im ersten Quartal 2013 in die Gewinnzone zurück. Die Anbieterin von Supply-Chain-Lösungen meldete einen Konzerngewinn von 14 Millionen Schweizer Franken für die ersten drei Monate des Jahres.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Nettoumsatz um 4 Prozent auf 1602 Millionen Schweizer Franken und der Bruttogewinn um 0,5 Prozent auf 366 Millionen Schweizer Franken zu. Während die Division Luftfracht weiter unter einer rückläufigen Marktentwicklung litt, wuchs die Division Seefracht klar über Marktniveau. Auch die Division Logistik blieb auf dem Wachstumspfad. „Unser Resultat im ersten Quartal 2013 entspricht dem, was wir in einem unverändert schwierigen Markt erwarten konnten“, sagte CEO Monika Ribar. „Seefracht und Logistik wuchsen weiterhin stark während die Luftfrachtvolumen weiter nachgaben.“

Region Amerikas vor EMEA und Asien-Pazifik

Der starke Handel über den Pazifik wirkte sich positiv auf den Bruttogewinn in der Region Amerikas aus. Der Bruttogewinn betrug 113 Millionen Schweizer Franken im ersten Quartal 2013 (+5 Prozent). Schwache europäische Importe beeinträchtigten hingegen den Bruttogewinn in den Regionen EMEA und Asien-Pazifik. Der Bruttogewinn in Asien-Pazifik fiel um 8 Prozent auf 72 Millionen Schweizer Franken. In der Region EMEA nahm der Bruttogewinn um 2 Prozent auf 181 Millionen Schweizer Franken leicht zu. Europa verzeichnete starke Exporte in der Seefracht, aber insgesamt schwache Importe, besonders aus Asien.

Seefracht gewinnt weitere Marktanteile

In der Seefracht erreichten die Volumen einen neuen Höchststand für das erste Quartal eines Jahres. Panalpina transportierte 7 Prozent mehr TEU (20-Fuss-Container) als im Jahr zuvor und entwickelte sich damit klar besser als der Markt, der ungefähr um 2 Prozent wuchs. Der Bruttogewinn pro TEU Seefracht lag unter dem Vorjahr (-4 Prozent), verbesserte sich aber im Vergleich zum Vorquartal um 3 Prozent. Die niedrigere Profitabilität pro Transporteinheit wurde mit den höheren Volumen mehr als ausgeglichen, was zu einem Anstieg des Bruttogewinns um 2 Prozent auf 117 Millionen Schweizer Franken führte.

In der Luftfracht blieb das Marktumfeld schwierig. Während die Volumen von Panalpinas Kunden aus der High-Tech-, Telekommunikations- und Chemiebranche schwach blieben, wiesen die Volumen in den Industriezweigen Consumer und Retail, Healthcare und Öl und Gas ein Wachstum im zweistelligen Bereich auf. Gesamthaft gingen die Volumen im ersten Quartal um 3 Prozent zurück (Markt: -2 Prozent). Der Bruttogewinn pro Tonne Luftfracht sank im Vorjahresvergleich um 5 Prozent, nahm aber gegenüber dem Vorquartal um 6 Prozent zu. Die tieferen Volumen und die gesunkene Profitabilität pro Transporteinheit führten im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang des Bruttogewinns von 8 Prozent auf 147 Millionen Schweizer Franken.

Panalpinas Logistik Division, die ihren Kunden immer öfter Mehrwertdienste anbietet, wuchs um solide 13 Prozent und erzielte einen Bruttogewinn von 102 Millionen Schweizer Franken.

Der EBITDA lag bei CHF 30 Millionen im ersten Quartal 2013, was einer Abnahme von 11 Prozent gegenüber dem bereinigten Wert im Vorjahr entspricht. Die EBITDA/Bruttogewinn-Marge sank auf 8,2 Prozent von bereinigten 9,3 Prozent im Vorjahr.

Ausblick

„Mit Blick in die Zukunft stimmt uns die Entwicklung in der Seefracht und Logistik zuversichtlich. In der Luftfracht bleiben die Marktaussichten hingegen schwach“, sagte Ribar. „Wir werden weiter auf einen ausgeglicheneren Mix zwischen unseren Kernprodukten Luftfracht, Seefracht und Logistik hinarbeiten und auch einen besseren Mix bei den Industriezweigen anstreben. Gleichzeitig werden wir die Kosten sehr genau im Auge behalten.“

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