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IDS macht Stückgut grüner

Ab sofort kann IDS Logistik zu jedem Transport den damit verbundenen CO2-Ausstoß exakt angeben. Deutschlands größte Kooperation von Stückgutspeditionen nutzt beim Ermitteln des Carbon Footprints ein zertifiziertes Mess- und Berechnungsverfahren gemäß der Norm DIN EN 16258/03.13. Der Carbon Footprint ist ein Teil der IDS-Strategie zur nachhaltigen CO2-Vermeidung im Transportnetz.

Die Partnerunternehmen von IDS Logistik verfolgen gemeinsam einen Prozess zur langfristigen Reduktion des CO2-Ausstoßes. „Unser Ansatz ist rollierend“, sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer IDS Logistik GmbH, Kleinostheim. „Bilanzieren, reduzieren, kompensieren und erneut bilanzieren ? das beschreibt den Kreislaufprozess am besten.“ Für eine exakte Bilanz des Ist-Zustandes hat IDS im Jahr 2012 bereits den Carbon Footprint für das gesamte Netzwerk ermittelt. Damit kann IDS jeden Versender exakt über den Carbon Footprint seiner Transporte informieren.

Zertifizierte Transparenz und Vergleichbarkeit

Eine Stichprobe von einem Viertel aller Hauptlaufverkehre und einem Drittel der Nahverkehrstouren analysierten die IDS-Partner über einen repräsentativen Zeitraum. „Unterstützt durch eine Arbeitsgruppe der Hochschule Heilbronn unter Leitung von Professor Dr. Dirk Lohre haben wir die Treibhausgasemissionen komplett erfasst und in CO2-Äquivalenten bilanziert“, sagt Dr. Bargl. Dabei nutzte IDS die umfassende Well-to-wheel-Methode, die beispielsweise auch die Emissionen weiterer Klimagase bei der Dieselproduktion mit berücksichtigt. „Um größtmögliche Transparenz und Vergleichbarkeit der Werte mit den Wettbewerbern herzustellen, ist diese CO2-Bilanz gemäß der Norm DIN EN 16258/03.2013 angelegt. Sie wird als CO2-Matrix allen Versendern offengelegt“, erklärt Dr. Bargl.

Reduzieren und bilanzieren

Die aktive Reduktion der CO2-Emisionen ist bei den IDS-Partnern schon in vollem Gange: Dafür investiert IDS aktuell in den Fuhrpark. So ist der Anteil der volumeneffizienten High Cube-Wechselbrücken im Fernverkehr von 46 Prozent (2012) auf 65 Prozent (2013) gestiegen. Die High Cube-Wechselbrücken verursachen theoretisch ein Fünftel weniger Emissionen durch eine höhere Auslastung des Trägerfahrzeugs. „Der Fernverkehr verursacht bei IDS fast exakt die Hälfte der Gesamtemissionen“, erklärt Dr. Michael Bargl. „Deshalb sehen wir hier großes CO2-Einsparpotenzial.“

Auch im Nahverkehr arbeiten die IDS-Partnerunternehmen an der Volumenoptimierung der eingesetzten Fahrzeuge. Um hier die Auslastung pro Fahrzeug ? und damit die CO2-Effizienz ? zu verbessern, wechseln die IDS-Partnerunternehmen derzeit konsequent von 7,5t-Fahrzeugen auf 12t-Lkw mit Anhänger. Da die realen CO2-Werte gemessen werden, wird IDS die erzielten Umstellungseffekte im Nah- und Fernverkehr mit der nächsten CO2-Bilanz exakt ausweisen können.

Dialog zur Nachhaltigkeit anregen

Die Themen Nachhaltigkeit und CO2-Vermeidung werden die Stückgutbranche und ihre Kunden zukünftig weiter beschäftigen. „Wir suchen den direkten Dialog mit den Versendern, um gemeinsam die Transportqualität auch im Hinblick Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Emissionsvermeidung zu optimieren“, sagt Dr. Bargl. „Auf der Branchenmesse transport logistic stehen unsere CO2-Experten am IDS-Stand für Gespräche, Kritik und Anregungen bereit.“

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