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Bremen: Häfen gemeinsam vermarkten

Die bremische Hafen- und Logistikwirtschaft ist nach Auffassung von Bremens Hafensenator Martin Günthner (SPD) gut aufgestellt. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Daran ändert auch die gegenwärtige Delle in den Umschlagszahlen nichts“, sagte er am 28. Mai bei einem Get together im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Bremischen Hafenvertretung (BHV).

Günthner unterstrich die Notwendigkeit, die Hafen- und Logistikstandorte von Bremen, Hamburg und Niedersachsen durch die gemeinsame Dachmarke German Ports zu vermarkten und so die Aufmerksamkeit für die deutschen Seehäfen gerade im Ausland zu erhöhen. Bremen und Niedersachsen haben das in den vergangenen Jahren auf Auslandsmessen bereits erfolgreich praktiziert. „Die Marke macht jedoch nur dann Sinn, wenn auch Hamburg sich uneingeschränkt zu ihr bekennt“, sagte Klaus Platz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BHV.

Zuvor hatte Platz im Rahmen der ordentlichen BHV-Mitgliederversammlung in Vertretung des BHV-Präsidenten Hans-Joachim Schnitger über das vergangene Geschäftsjahr der Bremischen Hafenvertretung berichtet. Er hob die wachsenden Mitgliederzahlen sowie den positiven Jahresabschluss der BHV hervor. Besonders erfreulich sei es, dass sich immer mehr Bremer Unternehmer, die nicht direkt zur Hafen- und Logistikwirtschaft gehören, für eine Mitgliedschaft in der Organisation entscheiden.

Die BHV-Mitgliederversammlung wählte Holger Banik, Geschäftsführer von bremenports, zum neuen Vizepräsidenten. Er tritt die Nachfolge von Frank Dreeke an, der nach seiner Berufung in den Vorstand der BLG Logistics Group von dieser Position zurückgetreten ist. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich nun aus Hans-Joachim Schnitger, Präsident, Holger Banik, Vizepräsident, Christoph Holtkemper, Schatzmeister, und Klaus Platz als Schriftführer zusammen. Zum erweiterten Vorstand gehören Christian Mehrtens, Jan Brüggemann, Dr. Andreas Otto, Jan Gelderland, Oliver Oestreich, Michael Appelhans und Olaf Schwemer.

Darüber hinaus berief die Mitgliederversammlung Uwe Will, der bei der Hafenmanagement-Gesellschaft bremenports für internationale Projekte zuständig ist, einstimmig zum Geschäftsführer und Nachfolger von Klaus Platz mit Wirkung zum 1. Januar 2014. In gleicher Funktion wird Will dann auch für die Standortmarke VIA BREMEN tätig werden. „Ich freue mich über die Berufung von Uwe Will und sichere ihm meine volle Unterstützung bei der Arbeit in beiden Institutionen zu“, sagte Platz.

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