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Seifert Logistics Group erhält Eco Award 2013

Dass die Seifert Logistics an der Spitze fährt, belegt der Eco Performance Award, den Inhaber Harald Seifert am 3. Juni 2013 in München vor 130 Gästen entgegen genommen hat. Prof. Dr. Wolfgang Stölzle, Juryvorsitzender und Ordinarius am Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen, und DKV-Geschäftsführer Dr. Alexander Hufnagl überreichten dem Ulmer Mittelständler die Auszeichnung, die der DKV Euro Service und die Uni seit 2007 jährlich ausloben.

„Mit diesem Preis schärfen wir weiter unser Image als kunden- und lösungsorientierter Logistikdienstleister“, bedankte sich Harald Seifert bei der fünfköpfigen Jury. 2012 war die Seifert Logistics Group (SLG), die einen Schwerpunkt auf Automotive und Chemie hat, um 20 Prozent auf 97 Millionen Euro gewachsen und schuf dabei 167 neue Jobs, so dass die Zahl der Mitarbeiter an allen in- und ausländischen Standorten auf 742 stieg.

Der Eco Performance Award, in dessen Finale rund zehn Teilnehmer pro Jahr kommen, würdigt Konzepte, in denen Logistiker die Aspekte Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern und ihrem gesellschaftlichen Umfeld vernetzen und messbar in ihrer Unternehmenskultur leben.

Bei Seifert überzeugte die Jury, in der etwa auch Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums sitzt, dass entlang der Wertschöpfungskette sämtliche Prozesse erfasst und optimiert wurden. So umfasst der Fahrzeugpark bereits freiwillig 45 Lkw mit Euro VI-Motoren, die ein Fünftel weniger verbrauchen und somit 20 Prozent weniger emmittiert. 5,6 Tonnen CO² vermeiden die Führungskräfte pro Jahr, weil sie sich europaweit immer häufiger via Videokonferenzen zusammenfinden. Das spart bislang nicht nur 400 Stunden Fahrzeit ? die Vorgesetzten haben auch mehr Zeit für ihre Familien.

Moderne Geräte, in die überall im Rahmen der ökonomischen Vertretbarkeit investiert wird, verbrauchen zehn Prozent weniger Strom. Zudem produziert die SLG ein Fünftel ihres Bedarfs regenerativ selbst. Neben Gebäuden und Fahrzeugen nimmt der Mittelständler auch die Menschen in den Blick: Fahrer werden an Simulatoren für eine spritsparende Fahrweise sensibilisiert und Frauen wird die Vereinbarkeit von Ausbildung oder Beruf und Familie ermöglicht.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gratulierte Seifert und seiner Führungscrew tags darauf bei einem Messerundgang über die „transport logistik“ zu all diesen Kraftanstrengungen. Prof. Stölzle diagnostizierte, dass der Award sein Ziel erreiche, die Unternehmer zu ökologischerem Denken und Handeln zu motivieren. „Die Bewerbungen werden in Breite und Tiefe immer qualifizierter“, so der Jury-Vorsitzende. Umso bemerkenswerter sei der erste Platz der SLG.

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