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Mehr Know-how für Luftfracht erforderlich

Seit dem 29. April 2013 müssen sich zahlreiche Unternehmen auf Lieferverzögerungen einstellen, wenn sie unsachgemäß Güter über den Luftfrachtverkehr versenden. Der Grund: Der bisherige Status „Bekannter Versender“ wird mit der neuen EU-Sicherheitsverordnung durch den Status „behördlich zugelassener bekannter Versender“ ersetzt.

Ein reibungsloser Versand ist dann nur möglich, wenn Firmen klar definierte Vorschriften einhalten. Die Miditec Vertriebsgesellschaft hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Unternehmen bei der Einhaltung der Sicherheitsregeln zu unterstützen. Zusammen mit der Außenwirtschafts- und Organisationsberatung (AOB) aus Soest bietet das Sicherheitsunternehmen ab sofort ganzheitliche Lösungen für mehr Qualität und Sicherheit in der Luftfracht.

„Die neue Vorschrift soll eine hundertprozentige Kontrolle der zu versendenden Luftfracht und eine sichere Lieferkette garantieren, bedeutet aber gleichzeitig einen erheblichen Mehraufwand“, ist sich Miditec-Chef René Köhne sicher. Vom Verpackungsprozess bis hin zur Airline ist dann ein Know-how gefragt, ohne das Unternehmen ihre Luftfracht nicht mehr ohne Weiteres versenden können. Wer die Sicherheitsregeln nicht kenne und die Luftfracht nicht entsprechend vorbereite, könne mit höheren Kosten, Qualitätsverlust und verzögerten Lieferungen rechnen. Köhne: „Ersatzteile, Güter und sonstige Frachten, die keine Validierung als ‚behördlich zugelassener bekannter Versender‘ besitzen, ziehen aufwändige und teure Abfertigungskontrollen nach sich.“ Ungehindert versenden könne nur derjenige, der unter anderem rechtzeitig einen Antrag beim Luftfahrt-Bundesamt stelle.

„Damit Waren von vorneherein als sicher angesehen können und nicht zusätzlich am Flughafen kontrolliert werden müssen, ist die Einhaltung von zahlreichen Richtlinien unerlässlich“, so der Sicherheitsexperte. In Kooperation mit der AOB habe Miditec deshalb ein Starterpaket geschnürt.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Beratungsunternehmen einen starken Partner in Sachen Außenwirtschaft gewinnen konnten und dadurch in der Lage sind, ganzheitliche Lösungen für die möglichen Versender zu präsentieren. Mit dieser strategischen Kooperation sind wir auf die neue Entwicklung gut vorbereitet“, betont Köhne. Denn mit dem Wissen über die entsprechenden Richtlinien sei es noch lange nicht getan. „Neben zusätzlichen Kosten für Sicherheitstechnik und Schulungsmaßnahmen müssen die Betriebe Kompetenzen und Verantwortungsträger aufbauen.“

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