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TimoCom und NABU setzen sich für mehr Hochwasserschutz ein

Die Bilder des Hochwassers sind vielen noch präsent: LKW standen bis zum Fahrerhaus im Wasser, Straßen waren kaum oder gar nicht mehr befahrbar, es gab Lieferengpässe und Schäden in Milliardenhöhe. Kurz: Viele Teile Deutschlands waren stillgelegt. Aber nicht erst seit dieser europaweiten Flutkatastrophe ist bekannt, wie wichtig Hochwasser- und Naturschutz sind. Da die TimoCom Soft- und Hardware GmbH aus Überzeugung „grün“ denkt, nimmt sich das Unternehmen dieses Thema sehr zu Herzen und unterstützt deshalb seit 2010 den Naturschutzbund (NABU) bei einem Projekt, bei dem es um die Renaturierung eines Rheinabschnitts geht.

Damit Bilder wie die der Hochwasser-Katastrophe in Zukunft zur Seltenheit werden, ist es an der Zeit zu handeln. Dies hat das Düsseldorfer Unternehmen TimoCom schon vor drei Jahren erkannt und unterstützt seitdem den NABU bei einem gemeinschaftlichen Projekt. Dabei geht es um die Renaturierung eines Flussabschnitts am unteren Niederrhein im Weseler Ortsteil Bislich. Ziel des Projektes ist es, zwei Nebengewässer, die durch frühere Gewinnung von Kiesen und Sanden entstanden sind, zu einer ganzjährlich durchströmten Nebenrinne des Rheins zu machen. „Das Vorhaben ist der TimoCom sehr wichtig, denn wir haben uns von Beginn an zum Ziel gesetzt, die umweltfreundlichste Vergabeplattform zu sein“, so Nachhaltigkeitsbeauftragter Marco Haack. Ein ambitionierter Plan, für den sich alle gern und konsequent engagieren. Und das Beste: Das Projekt trägt nicht nur zum Umweltschutz, sondern auch zum natürlichen Hochwasserschutz bei. Der ist nämlich laut Experten der Effektivste und Sicherste.

Lebensader Fluss

Der Rhein ist die meistbefahrene Binnenwasserstraße Europas, dessen Flussauen zu 85 Prozent abgekoppelt oder zerstört wurden. In Gebieten, die noch naturbelassen sind, saugen Auenlandschaften das Wasser auf, sondern es in trockenen Phasen wieder ab und bremsen so die Wucht von Hochwasserwellen. Dieser natürliche Schutz fehlt im besagten Projektgebiet. Durch den Bau der Nebenrinne, die 2015 fertiggestellt sein soll, wird die Wahrscheinlichkeit einer Überflutung also erheblich gesenkt, da der Fluss mehr Platz hat, sich auszuweiten. Auch Flora und Fauna profitieren von dem Vorhaben, denn in der wellengeschützten Flussaue werden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wieder ein Zuhause finden. So hat der heimische Fischbestand wieder eine „Kinderstube“ und Wat- und Wasservögel einen sicheren Brut- und Nahrungsraum. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die ökologischen Funktionen des Flusses werden nahezu vollständig wiederhergestellt.

Berufsschifffahrt wird durch das Projekt nicht behindert

Die Nebenrinne wird also als natürliches Bindeglied zwischen der wirtschaftlich vielgenutzten Wasserstraße und der umliegenden Auenlandschaft fungieren. Die Berufsschifffahrt wird von dem Vorhaben natürlich nicht betroffen sein. Ein gutes Beispiel dafür, dass Wirtschaft und Umweltschutz kein Gegensatz sind, sondern gemeinsam funktionieren können. Und für die TimoCom Soft- und Hardware GmbH ein Zeichen, dass das Gemeinschaftsprojekt mit dem Naturschutzbund der richtige Weg ist, um für eine bessere und sichere Zukunft für Menschheit und Umwelt zu sorgen und das Ziel zu erreichen, die umweltfreundlichste Vergabeplattform zu sein.

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