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UPS gibt Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal bekannt

UPS (NYSE: UPS) gab heute weitere Einzelheiten zu seinen Geschäftsergebnissen im zweiten Quartal 2013 bekannt. Der Gesamtumsatz verbesserte sich um 1,2 Prozent, wobei das internationale Paketvolumen im Tagesdurchschnitt um 5 Prozent zulegte und das Inlandsvolumen in den USA um 1,9 Prozent. Mit 1,13 USD lag der dilutierte Gewinn pro Aktie leicht unter dem des zweiten Quartals 2012.

Wie bereits gemeldet, erwartet UPS für das gesamte Jahr 2013 einen bereinigten dilutierten Gewinn pro Aktie im Bereich von 4,65 bis 4,85 USD, gegenüber 4,53 USD im Vorjahr. Für die zweite Jahreshälfte 2013 geht das Unternehmen von einem Anstieg des Gewinns pro Aktie in Höhe von 4 bis 13 Prozent aus. „Die Marktbedingungen und die Präferenzen der Versender haben sich klar auf unser Speditions- und das internationale Geschäft ausgewirkt“, sagte Scott Davis, UPS Chairman und CEO. „UPS passt sich diesen Bedingungen an, um sicherzustellen, dass wir eine solide zweite Jahreshälfte erzielen“. In dem am 30. Juni 2013 abgeschlossenen Dreimonatszeitraum stellte UPS 15,7 Millionen Pakete pro Tag zu, ein Anstieg von 2,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012.

Liquidität

In dem am 30. Juni 2013 abgeschlossenen Sechsmonatszeitraum erzielte UPS einen freien Cashflow von 2,5 Milliarden USD, nach Investitionen in Höhe von 990 Millionen USD. UPS zahlte Dividenden in Höhe von 1,1 Milliarden USD, ein Anstieg von fast 9 Prozent pro Aktie gegenüber der ersten Jahreshälfte 2012, und kaufte für 1,8 Milliarden USD 21,8 Millionen Aktien zurück. Der Umsatz im Paketgeschäft innerhalb der USA verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 8,24 Milliarden USD. Der Betriebsgewinn veränderte sich gegenüber dem zweiten Quartal 2012 kaum. Die Gewinnspanne ging leicht auf 13,7 Prozent zurück, wobei sich Veränderungen beim Kunden- und Produktmix sowie höhere Pensionskosten und im Jahresvergleich ungünstige Effekte aus der Terminierung der Treibstoffzuschläge auswirkten.

Der Gesamtumsatz pro Paket stieg im US-Inlandsgeschäft um 0,3 Prozent an, wobei höhere Grundtarife durch deutlich niedrigere Treibstoffzuschläge, ein niedrigeres Durchschnittsgewicht und die Veränderungen beim Kunden- und Produktmix egalisiert wurden. Das tägliche Paketvolumen stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2012 um durchschnittlich 1,9 Prozent an, wobei sich besonders Privatsendungen von E-Commerce-Kunden auswirkten. Das verringerte Express-Letter-Aufkommen führte zu einem Rückgang des Volumens im Service UPS Next Day Air um 1,5 Prozent. Außerdem wurde das UPS Volumenwachstum durch laufende Tarifverhandlungen gebremst. Am 25. Juni erhielt UPS von der US-Gewerkschaft der Transportarbeiter, Teamsters, den positiven Mehrheitsbeschluss zum National Master Agreement. Für die noch offenen regionalen Ergänzungen und UPS Freight haben das Unternehmen und die Teamsters-Gewerkschaft sich auf Vertragsverlängerungen geeinigt. Das internationale Paketvolumen verbesserte sich im Tagesdurchschnitt um 5,0 Prozent, während der Umsatz um 1,6 Prozent auf 3,06 Milliarden USD anstieg. Das tägliche Exportvolumen legte um 5 Prozent zu, angeführt von Europa und Asien. Das Inlandsvolumen außerhalb der USA stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um 5,1 Prozent an.

Nach wie vor nutzen die Kunden vermehrt langsamere Versandlösungen, was auf währungsneutralisierter Basis zu einem 3,4-prozentigen Rückgang des Umsatzes pro Exportpaket führte. Niedrigere Treibstoffzuschläge und Veränderungen beim Kundenmix haben die Erträge ebenfalls gedrückt. Der Betriebsgewinn belief sich auf 451 Millionen USD. Die Gewinnspanne blieb, obwohl sie um 40 Basispunke auf 14,7 Prozent zurückging, branchenführend. Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr im Hinblick auf Währungsschwankungen und Treibstoffzuschläge haben sich ebenso negativ auf den Betriebsgewinn ausgewirkt wie die verstärkte Nutzung von Non-Premium-Produkten auf Seiten der Kunden. Der Umsatz im Segment Supply Chain und Fracht ging um 3,2 Prozent auf 2,20 Milliarden USD zurück. Der Betriebsgewinn fiel auf 159 Millionen USD, bei einer Gewinnspanne von 7,2 Prozent. Die Rückgänge bei Umsatz und Gewinnspanne wurden in erster Linie durch das Speditionsgeschäft verursacht.

Die Ergebnisse des Speditionsgeschäfts standen weiter unter Druck, weil die Tonnage rückläufig war und die Erträge durch eine geringere Nachfrage auf den transpazifischen Handelsrouten negativ beeinflusst wurden. Die geringeren Betriebskosten konnten diese widrigen Faktoren nicht ausgleichen. UPS Freight verbesserte seinen Umsatz, doch der Betriebsgewinn und die Gewinnspanne gingen aufgrund gestiegener Ausgaben für Löhne und Sozialleistungen leicht zurück. Der Umsatz im Distributionsgeschäft verbesserte sich im mittleren einstelligen Bereich. Das Wachstum bei den Healthcare-Kunden wurde durch den Rückgang im Hightech-Bereich egalisiert. Die Steigerung der Gewinnspanne war begrenzt durch Investitionen in Technologie und Infrastruktur zur Unterstützung des wachsenden Healthcare-Sektors. Im Laufe des zweiten Quartals eröffnete UPS neue spezialisierte Healthcare-Distributionsanlagen in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky und in Hangzhou in China. Mit diesen hochmodernen Gebäuden erhöht sich die Gesamtfläche der Healthcare-Anlagen von UPS auf weltweit rund 595.000 Quadratmeter.

Ausblick

„Die UPS Ergebnisse im zweiten Quartal waren aufgrund des enttäuschenden Abschneidens im Speditionssegment und eines leichten Verlusts im internationalen Paketgeschäft unter unseren Erwartungen“, sagte Kurt Kuehn, Chief Financial Officer von UPS. „Für die nächste Zukunft konzentriert UPS sich sowohl auf seine langfristige Strategie als auch darauf, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen“. „Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte geht UPS trotz weltweit gesenkter Wirtschaftsprognosen von einem Anstieg des bereinigten dilutierten Gewinns pro Aktie im Bereich von 4 bis 13 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 aus“, so Kuehn.

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